Mordfall von 2006 wird neu aufgerollt
Am 13.11.2006 wurde der damals 61-jährige Norbert Ottinger in seinem Einkaufsmarkt im oberfränkischen Mitwitz, Lkr. Kronach, von einem bislang Unbekannten getötet. Zudem erbeutete der Täter aus dem Tresor mehr als 30.000 Euro Bargeld. Trotz intensiver und lang andauernder Ermittlungen konnten die Beamten das Verbrechen damals nicht aufklären. Die EKO bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Seit Dezember 2018 rollen sieben Beamte der Kripo im Rahmen des Cold-Case-Managements das schwere Gewaltverbrechen erneut auf. Im Rahmen ihrer umfangreichen Ermittlungen liegt den Beamten der EKO Kreisel Cold Case inzwischen das vollständige DNA-Muster des mutmaßlichen Täters des Raubmordes von Mitwitz vor. Es erfolgt auch der Abgleich der DNA mit den Datenbanken des europäischen Auslands. Zudem stehen 80 der zur Tatzeit 16 bis 18-jährigen Männer im Fokus der Ermittler. Hierfür wurde der aktuelle Aufenthaltsort der Personen ermittelt, diese vernommen und in diesem Zusammenhang eine Speichelprobe zur einmaligen DNA-Untersuchung und Abgleich mit der am Tatort gesicherten DNA-Spur entnommen. Bei ihrer umfassenden Arbeit fokussieren sich die Kriminalbeamten jedoch nicht nur auf einen Täter aus dem näheren Umfeld des Opfers. Auch eine Herkunft insbesondere aus dem osteuropäischen Ausland können sie aufgrund einzelner gewonnener Erkenntnisse nicht ausschließen. Daher veranlassten die Ermittler eine Übersetzung der bereits veröffentlichten, gemeinsamen Presseerklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Coburg ins Russische, Litauische und Tschechische. Des Weiteren erhoffen sich die Beamten über Fahndungsplakate mit einem Zeugenaufruf in diesen drei Sprachen Hinweise aus der Bevölkerung. Die Plakate wurden oberfrankenweit, insbesondere im Bereich von Durchgangsstraße, an Tankstellen, Rastanlagen, bei Firmen mit Bezug ins osteuropäische Ausland sowie weiteren relevanten Örtlichkeiten, verteilt beziehungsweise ausgehängt. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft halten es nach wie vor für denkbar, dass der Täter damals nicht von Beginn an die Tötung des Nobert Ottinger geplant hatte, sondern die Zielrichtung zunächst eine Raubhandlung war und die Situation am Tatort dann eskaliert ist. Dies müsste strafrechtlich anders als eine von vorneherein geplante Tötung gewertet werden. Sofern dem Täter nach der Tatbegehung durch eine dritte Person bei der Beseitigung von Beweismitteln oder Tatspuren Hilfe geleistet worden ist, sind derartige Strafvereitelungshandlungen nicht mehr strafrechtlich verfolgbar, da insoweit bereits Verfolgungsverjährung eingetreten ist. Für die Ermittler sind im Zusammenhang mit dem Raubmord am Montag, 13.11.2006, im Edeka-Markt Ottinger in Mitwitz, in der Straße »Am Riegel«, insbesondere folgende Fragen von Bedeutung: Haben Sie am Tattag, zwischen 19.30 bis 23.50 Uhr, in Mitwitz und der Umgebung Beobachtungen gemacht? Haben Sie in den Abendstunden nach Geschäftsschluss im Bereich des Einkaufsmarktes eine Person bemerkt, die auffällig schwer beladen war oder mehrere Gegenstände bei sich trug? Ist Ihnen auf dem Parkplatz des Einkaufsmarktes oder in der näheren Umgebung in den Abendstunden ein Fahrzeug aufgefallen? Können Sie sich an jemanden erinnern, der im zeitlichen Zusammenhang mit der Tat Verletzungen, insbesondere im Bereich der Hände oder im Gesicht, hatte? Verfügte jemand nach der Tat über einen größeren Geldbetrag? Haben Sie nach der Tat bei jemandem ein verändertes Verhalten bemerkt? (z.B. Persönlichkeitsveränderung, sozialer Rückzug, geänderter Lebensstil, usw.?) Gibt es Personen, die sich im Zusammenhang mit dieser Tat psychisch auffällig verhalten oder gar Suizid begangen haben? Ist Ihnen bekannt, ob sich nach der Tat jemand plötzlich oder unerwartet nicht mehr in Mitwitz und Umgebung aufgehalten hat? Wer könnte Hinweise auf den Verbleib der entwendeten Kasseneinsätze oder auf den orangefarbenen Softballschläger, geben? Die Belohnung für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, beträgt 10.000 Euro. #Mord
Am 13.11.2006 wurde der damals 61-jährige Norbert Ottinger in seinem Einkaufsmarkt im oberfränkischen Mitwitz, Lkr. Kronach, von einem bislang Unbekannten getötet. Zudem erbeutete der Täter aus dem Tresor mehr als 30.000 Euro Bargeld. Trotz intensiver und lang andauernder Ermittlungen konnten die Beamten das Verbrechen damals nicht aufklären. Die EKO bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Seit Dezember 2018 rollen sieben Beamte der Kripo im Rahmen des Cold-Case-Managements das schwere Gewaltverbrechen erneut auf. Im Rahmen ihrer umfangreichen Ermittlungen liegt den Beamten der EKO Kreisel Cold Case inzwischen das vollständige DNA-Muster des mutmaßlichen Täters des Raubmordes von Mitwitz vor. Es erfolgt auch der Abgleich der DNA mit den Datenbanken des europäischen Auslands. Zudem stehen 80 der zur Tatzeit 16 bis 18-jährigen Männer im Fokus der Ermittler. Hierfür wurde der aktuelle Aufenthaltsort der Personen ermittelt, diese vernommen und in diesem Zusammenhang eine Speichelprobe zur einmaligen DNA-Untersuchung und Abgleich mit der am Tatort gesicherten DNA-Spur entnommen. Bei ihrer umfassenden Arbeit fokussieren sich die Kriminalbeamten jedoch nicht nur auf einen Täter aus dem näheren Umfeld des Opfers. Auch eine Herkunft insbesondere aus dem osteuropäischen Ausland können sie aufgrund einzelner gewonnener Erkenntnisse nicht ausschließen. Daher veranlassten die Ermittler eine Übersetzung der bereits veröffentlichten, gemeinsamen Presseerklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Coburg ins Russische, Litauische und Tschechische. Des Weiteren erhoffen sich die Beamten über Fahndungsplakate mit einem Zeugenaufruf in diesen drei Sprachen Hinweise aus der Bevölkerung. Die Plakate wurden oberfrankenweit, insbesondere im Bereich von Durchgangsstraße, an Tankstellen, Rastanlagen, bei Firmen mit Bezug ins osteuropäische Ausland sowie weiteren relevanten Örtlichkeiten, verteilt beziehungsweise ausgehängt. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft halten es nach wie vor für denkbar, dass der Täter damals nicht von Beginn an die Tötung des Nobert Ottinger geplant hatte, sondern die Zielrichtung zunächst eine Raubhandlung war und die Situation am Tatort dann eskaliert ist. Dies müsste strafrechtlich anders als eine von vorneherein geplante Tötung gewertet werden. Sofern dem Täter nach der Tatbegehung durch eine dritte Person bei der Beseitigung von Beweismitteln oder Tatspuren Hilfe geleistet worden ist, sind derartige Strafvereitelungshandlungen nicht mehr strafrechtlich verfolgbar, da insoweit bereits Verfolgungsverjährung eingetreten ist. Für die Ermittler sind im Zusammenhang mit dem Raubmord am Montag, 13.11.2006, im Edeka-Markt Ottinger in Mitwitz, in der Straße »Am Riegel«, insbesondere folgende Fragen von Bedeutung: Haben Sie am Tattag, zwischen 19.30 bis 23.50 Uhr, in Mitwitz und der Umgebung Beobachtungen gemacht? Haben Sie in den Abendstunden nach Geschäftsschluss im Bereich des Einkaufsmarktes eine Person bemerkt, die auffällig schwer beladen war oder mehrere Gegenstände bei sich trug? Ist Ihnen auf dem Parkplatz des Einkaufsmarktes oder in der näheren Umgebung in den Abendstunden ein Fahrzeug aufgefallen? Können Sie sich an jemanden erinnern, der im zeitlichen Zusammenhang mit der Tat Verletzungen, insbesondere im Bereich der Hände oder im Gesicht, hatte? Verfügte jemand nach der Tat über einen größeren Geldbetrag? Haben Sie nach der Tat bei jemandem ein verändertes Verhalten bemerkt? (z.B. Persönlichkeitsveränderung, sozialer Rückzug, geänderter Lebensstil, usw.?) Gibt es Personen, die sich im Zusammenhang mit dieser Tat psychisch auffällig verhalten oder gar Suizid begangen haben? Ist Ihnen bekannt, ob sich nach der Tat jemand plötzlich oder unerwartet nicht mehr in Mitwitz und Umgebung aufgehalten hat? Wer könnte Hinweise auf den Verbleib der entwendeten Kasseneinsätze oder auf den orangefarbenen Softballschläger, geben? Die Belohnung für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, beträgt 10.000 Euro. #Mord
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