Ein 47-jähriger Beamter der Wohngeldstelle Ulm hat über Jahre hinweg rund 580.000 Euro veruntreut, um eine Prostituierte aus dem Rotlichtmilieu zu unterstützen. Der Mann gab an, verliebt und von der Frau abhängig gewesen zu sein. Er veranlasste 295 Überweisungen mit falschen Angaben, wobei das Computerprogramm der Behörde keine ausreichenden Sicherheitsvorkehrungen bot. Der Betrug flog erst nach vier Jahren auf. Der Beamte hatte zuvor bereits privat über 400.000 Euro aufgebracht, indem er sein Haus verkaufte, Kredite aufnahm und Nebenjobs annahm. Die Frau erhielt insgesamt rund eine Million Euro, investierte das Geld jedoch in ein Bordell in Kempten. Der Mann wurde zu einer Haftstrafe verurteilt, wobei das Gericht seine Verblendung, aber auch die geplante Vorgehensweise und den hohen Schaden berücksichtigte.
Ein 47-jähriger Beamter der Wohngeldstelle Ulm hat über Jahre hinweg rund 580.000 Euro veruntreut, um eine Prostituierte aus dem Rotlichtmilieu zu unterstützen. Der Mann gab an, verliebt und von der Frau abhängig gewesen zu sein. Er veranlasste 295 Überweisungen mit falschen Angaben, wobei das Computerprogramm der Behörde keine ausreichenden Sicherheitsvorkehrungen bot. Der Betrug flog erst nach vier Jahren auf. Der Beamte hatte zuvor bereits privat über 400.000 Euro aufgebracht, indem er sein Haus verkaufte, Kredite aufnahm und Nebenjobs annahm. Die Frau erhielt insgesamt rund eine Million Euro, investierte das Geld jedoch in ein Bordell in Kempten. Der Mann wurde zu einer Haftstrafe verurteilt, wobei das Gericht seine Verblendung, aber auch die geplante Vorgehensweise und den hohen Schaden berücksichtigte.