Eine 22-jährige Frau aus Tübingen, die im vergangenen Herbst von ihrem Ehemann nach Syrien verschleppt worden war, ist wieder frei. Die Familie bestätigte dies den Stuttgarter Nachrichten und dem Schweizer Radio und Fernsehen. Die Deutsche und ihr im März geborenes Baby befinden sich in der Türkei und werden von Mitarbeitern des Auswärtigen Amtes betreut. Der Ehemann, ein 21-jähriger mutmaßlicher Al-Qaida-Kämpfer mit türkischen Wurzeln aus dem Schweizer Kanton Thurgau, soll die zum Islam konvertierte Frau seit Oktober 2014 in Syrien festgehalten und misshandelt haben. Am Samstag ließ er sie und die gemeinsame Tochter im türkisch-syrischen Grenzgebiet nahe Reyhanli frei. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt gegen den Mann. Die Schweizer Bundesanwaltschaft führt seit November 2014 eine Strafuntersuchung wegen des Verdachts, dass der Mann sich einer terroristischen Organisation angeschlossen hat.
Eine 22-jährige Frau aus Tübingen, die im vergangenen Herbst von ihrem Ehemann nach Syrien verschleppt worden war, ist wieder frei. Die Familie bestätigte dies den Stuttgarter Nachrichten und dem Schweizer Radio und Fernsehen. Die Deutsche und ihr im März geborenes Baby befinden sich in der Türkei und werden von Mitarbeitern des Auswärtigen Amtes betreut. Der Ehemann, ein 21-jähriger mutmaßlicher Al-Qaida-Kämpfer mit türkischen Wurzeln aus dem Schweizer Kanton Thurgau, soll die zum Islam konvertierte Frau seit Oktober 2014 in Syrien festgehalten und misshandelt haben. Am Samstag ließ er sie und die gemeinsame Tochter im türkisch-syrischen Grenzgebiet nahe Reyhanli frei. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt gegen den Mann. Die Schweizer Bundesanwaltschaft führt seit November 2014 eine Strafuntersuchung wegen des Verdachts, dass der Mann sich einer terroristischen Organisation angeschlossen hat.