Am 30.09.2010 gegen Nachmittag setzte die Polizei am Stuttgarter Schlossplatz Wasserwerfer gegen Stuttgart-21-Gegner ein. Dabei wurde der damals 69-jährige Dietrich Wagner schwer im Gesicht getroffen, erlitt Netzhautschäden und ist fast erblindet. Über 160 Personen wurden verletzt, darunter 34 Polizisten. Die beiden damaligen Einsatzleiter, heute 41 und 48 Jahre alt, müssen sich wegen fahrlässiger Körperverletzung im Amt in neun Fällen vor dem Stuttgarter Landgericht verantworten. Die Anklage wirft ihnen vor, nicht eingegriffen zu haben, als mit 16 Bar Druck auf Köpfe gezielt wurde. Die Beamten weisen die Vorwürfe zurück. Der Prozess ist auf 30 Verhandlungstage bis Dezember angesetzt.
Am 30.09.2010 gegen Nachmittag setzte die Polizei am Stuttgarter Schlossplatz Wasserwerfer gegen Stuttgart-21-Gegner ein. Dabei wurde der damals 69-jährige Dietrich Wagner schwer im Gesicht getroffen, erlitt Netzhautschäden und ist fast erblindet. Über 160 Personen wurden verletzt, darunter 34 Polizisten. Die beiden damaligen Einsatzleiter, heute 41 und 48 Jahre alt, müssen sich wegen fahrlässiger Körperverletzung im Amt in neun Fällen vor dem Stuttgarter Landgericht verantworten. Die Anklage wirft ihnen vor, nicht eingegriffen zu haben, als mit 16 Bar Druck auf Köpfe gezielt wurde. Die Beamten weisen die Vorwürfe zurück. Der Prozess ist auf 30 Verhandlungstage bis Dezember angesetzt.