Am 21.06.2020 gegen 00:00 Uhr kam es in Stuttgart zu schweren Krawallen, bei denen Hunderte Menschen durch die Stadt zogen, Schaufenster zerstörten und Geschäfte plünderten. Die Polizei ermittelt nun auch gegen einen eigenen Beamten, der eine rassistische Sprachnachricht über die Ereignisse verbreitete. In der zweieinhalbminütigen WhatsApp-Nachricht, die in sozialen Netzwerken kursierte, bezeichnete der Polizist die Beteiligten als „Kanaken“ und sprach von „Krieg“. Die Echtheit der Aufnahme wurde von der Polizei bestätigt. Das Fachdezernat für Amtsdelikte prüft straf- und dienstrechtliche Konsequenzen. Bislang wurden 26 Tatverdächtige ermittelt, acht sitzen in Untersuchungshaft, einer wegen versuchten Totschlags. Etwa die Hälfte der Festgenommenen hat einen deutschen Pass, neun haben einen Flüchtlingsbezug.
Am 21.06.2020 gegen 00:00 Uhr kam es in Stuttgart zu schweren Krawallen, bei denen Hunderte Menschen durch die Stadt zogen, Schaufenster zerstörten und Geschäfte plünderten. Die Polizei ermittelt nun auch gegen einen eigenen Beamten, der eine rassistische Sprachnachricht über die Ereignisse verbreitete. In der zweieinhalbminütigen WhatsApp-Nachricht, die in sozialen Netzwerken kursierte, bezeichnete der Polizist die Beteiligten als „Kanaken“ und sprach von „Krieg“. Die Echtheit der Aufnahme wurde von der Polizei bestätigt. Das Fachdezernat für Amtsdelikte prüft straf- und dienstrechtliche Konsequenzen. Bislang wurden 26 Tatverdächtige ermittelt, acht sitzen in Untersuchungshaft, einer wegen versuchten Totschlags. Etwa die Hälfte der Festgenommenen hat einen deutschen Pass, neun haben einen Flüchtlingsbezug.