Am 11.12.2008 wurde bekannt, dass der mutmaßliche NS-Kriegsverbrecher Iwan John Demjanjuk sich vor dem Landgericht München II verantworten muss. Der Bundesgerichtshof übertrug das Strafverfahren gegen den 88-Jährigen nach München. Demjanjuk wird beschuldigt, im Vernichtungslager Sobibor vom 27. März bis 16. September 1943 an der Ermordung von mindestens 29.000 Menschen beteiligt gewesen zu sein. Die Zentrale Stelle in Ludwigsburg hat ausreichend Beweismaterial gesammelt. Demjanjuk war bereits in Israel wegen seiner mutmaßlichen Tätigkeit als „Iwan der Schreckliche“ in Treblinka angeklagt und 1988 zum Tode verurteilt, aber 1993 freigesprochen worden. Die neuen Beweise stammen aus Archiven in Israel, den USA und Deutschland.
Am 11.12.2008 wurde bekannt, dass der mutmaßliche NS-Kriegsverbrecher Iwan John Demjanjuk sich vor dem Landgericht München II verantworten muss. Der Bundesgerichtshof übertrug das Strafverfahren gegen den 88-Jährigen nach München. Demjanjuk wird beschuldigt, im Vernichtungslager Sobibor vom 27. März bis 16. September 1943 an der Ermordung von mindestens 29.000 Menschen beteiligt gewesen zu sein. Die Zentrale Stelle in Ludwigsburg hat ausreichend Beweismaterial gesammelt. Demjanjuk war bereits in Israel wegen seiner mutmaßlichen Tätigkeit als „Iwan der Schreckliche“ in Treblinka angeklagt und 1988 zum Tode verurteilt, aber 1993 freigesprochen worden. Die neuen Beweise stammen aus Archiven in Israel, den USA und Deutschland.