Am 16.02.2011 gegen 03:15 Uhr verließ ein Atomzug mit fünf Castor-Transportbehältern die ehemalige Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe (WAK) in Richtung Lubmin. Mehrere hundert Polizisten sicherten den Zug ab. Bei einer Gleisblockade wurden 310 Castor-Gegner in Gewahrsam genommen, gegen zehn von ihnen wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bereits am Vortag hatten sich Greenpeace-Aktivisten rund neun Stunden lang an die Gleise vor der WAK gekettet. Die Stadt Karlsruhe hatte ein Versammlungsverbot entlang der Castor-Strecke verhängt. Rund 500 Aktivisten versammelten sich zu einer "Nacht-Tanz-Blockade" und besetzten gegen 23:00 Uhr die Gleise auf einer Strecke von rund 200 Metern. Die Polizei griff zunächst nicht ein, begann aber gegen 01:30 Uhr, die Aktivisten von den Gleisen zu tragen und in Gewahrsam zu nehmen. Dabei kam es zu kleineren Rangeleien, ein Polizist erlitt durch einen Schlag eine Gehirnerschütterung. Auf Seiten der Demonstranten gab es keine Verletzten.
Am 16.02.2011 gegen 03:15 Uhr verließ ein Atomzug mit fünf Castor-Transportbehältern die ehemalige Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe (WAK) in Richtung Lubmin. Mehrere hundert Polizisten sicherten den Zug ab. Bei einer Gleisblockade wurden 310 Castor-Gegner in Gewahrsam genommen, gegen zehn von ihnen wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bereits am Vortag hatten sich Greenpeace-Aktivisten rund neun Stunden lang an die Gleise vor der WAK gekettet. Die Stadt Karlsruhe hatte ein Versammlungsverbot entlang der Castor-Strecke verhängt. Rund 500 Aktivisten versammelten sich zu einer "Nacht-Tanz-Blockade" und besetzten gegen 23:00 Uhr die Gleise auf einer Strecke von rund 200 Metern. Die Polizei griff zunächst nicht ein, begann aber gegen 01:30 Uhr, die Aktivisten von den Gleisen zu tragen und in Gewahrsam zu nehmen. Dabei kam es zu kleineren Rangeleien, ein Polizist erlitt durch einen Schlag eine Gehirnerschütterung. Auf Seiten der Demonstranten gab es keine Verletzten.