Zwei baden-württembergische Polizisten waren Mitglieder einer Ku-Klux-Klan-Sektion und haben an Ritualen im Raum Schwäbisch Hall teilgenommen. Ermittlungen rund um den Mord an ihrer Kollegin Michèle Kiesewetter hätten die dubiose Nähe der beiden Bereitschaftspolizisten aus Böblingen zum rassistischen Geheimbund aufgedeckt, bestätigte ein Sprecher des Innenministeriums in Stuttgart. Die junge Beamtin war 2007 in Heilbronn erschossen worden. Die Bundesanwaltschaft erklärte auf Anfrage erneut, der Mord lasse sich ausschließlich den drei Mitgliedern der Zwickauer Neonazi-Terrorzelle NSU zurechnen. Es gebe keine Hinweise, dass sich andere an dem Mordanschlag beteiligt hätten. Die beiden Polizisten gehörten nach Angaben des Innenministeriums kurzzeitig der Gruppierung „European White Knights of KKK“ an. Auf die beiden Beamten seien die Ermittler durch Hinweise des Landesamtes für Verfassungsschutz aufmerksam geworden. Aus dem Material habe sich ergeben, dass ein Beamter 2002 ein halbes Jahr, der andere kürzer dem Geheimbund angehört habe. Sie seien aus eigenem Antrieb wieder ausgetreten. Die Beamten hätten disziplinarrechtliche Folgen zu tragen gehabt, seien aber noch im Dienst. Beide arbeiteten damals bei der Bereitschaftspolizei Böblingen, zu der auch Michèle Kiesewetter gehörte. Einer der beiden war der damalige Gruppenführer der jungen Beamtin, der andere ein Kollege. Einer der beiden heute 32 und 42 Jahre alten Männer war per Ritterschlag in die KKK-Sektion aufgenommen worden, die damals rund 20 Mitglieder hatte. Auf einen etwaigen Zusammenhang zwischen dem Mord an Kiesewetter und der Mitgliedschaft der beiden damaligen Kollegen in einer rassistischen antidemokratischen Gruppe angesprochen, verwies der Sprecher auf die Bundesanwaltschaft. #Mord
Zwei baden-württembergische Polizisten waren Mitglieder einer Ku-Klux-Klan-Sektion und haben an Ritualen im Raum Schwäbisch Hall teilgenommen. Ermittlungen rund um den Mord an ihrer Kollegin Michèle Kiesewetter hätten die dubiose Nähe der beiden Bereitschaftspolizisten aus Böblingen zum rassistischen Geheimbund aufgedeckt, bestätigte ein Sprecher des Innenministeriums in Stuttgart. Die junge Beamtin war 2007 in Heilbronn erschossen worden. Die Bundesanwaltschaft erklärte auf Anfrage erneut, der Mord lasse sich ausschließlich den drei Mitgliedern der Zwickauer Neonazi-Terrorzelle NSU zurechnen. Es gebe keine Hinweise, dass sich andere an dem Mordanschlag beteiligt hätten. Die beiden Polizisten gehörten nach Angaben des Innenministeriums kurzzeitig der Gruppierung „European White Knights of KKK“ an. Auf die beiden Beamten seien die Ermittler durch Hinweise des Landesamtes für Verfassungsschutz aufmerksam geworden. Aus dem Material habe sich ergeben, dass ein Beamter 2002 ein halbes Jahr, der andere kürzer dem Geheimbund angehört habe. Sie seien aus eigenem Antrieb wieder ausgetreten. Die Beamten hätten disziplinarrechtliche Folgen zu tragen gehabt, seien aber noch im Dienst. Beide arbeiteten damals bei der Bereitschaftspolizei Böblingen, zu der auch Michèle Kiesewetter gehörte. Einer der beiden war der damalige Gruppenführer der jungen Beamtin, der andere ein Kollege. Einer der beiden heute 32 und 42 Jahre alten Männer war per Ritterschlag in die KKK-Sektion aufgenommen worden, die damals rund 20 Mitglieder hatte. Auf einen etwaigen Zusammenhang zwischen dem Mord an Kiesewetter und der Mitgliedschaft der beiden damaligen Kollegen in einer rassistischen antidemokratischen Gruppe angesprochen, verwies der Sprecher auf die Bundesanwaltschaft. #Mord