Am 02.10.2009 wird bekannt, dass der ehemalige Staatsanwalt David Wells im Dokumentarfilm „Roman Polanski: Wanted and Desired“ fälschlicherweise behauptet hatte, er habe Richter Laurence Rittenband von der Notwendigkeit einer Haftstrafe für Roman Polanski überzeugt. Wells gestand gegenüber CNN, nie mit dem Richter gesprochen zu haben, und gab an, die Aussagen nur „um die Sache ein bisschen aufzupeppen“ gemacht zu haben. Polanski hatte 1978 zugegeben, im Jahr zuvor ein 13-jähriges Mädchen betrunken gemacht und vergewaltigt zu haben. Er floh kurz vor der Urteilsverkündung aus den USA. Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger sprach sich gegen eine Vorzugsbehandlung Polanskis aus. Chefankläger Steve Cooley betonte, dass noch fünf bis sechs weitere Anklagepunkte anhängig seien und dass das Verfahren abgeschlossen werden müsse. Polanski befindet sich derzeit in Schweizer Auslieferungshaft.
Am 02.10.2009 wird bekannt, dass der ehemalige Staatsanwalt David Wells im Dokumentarfilm „Roman Polanski: Wanted and Desired“ fälschlicherweise behauptet hatte, er habe Richter Laurence Rittenband von der Notwendigkeit einer Haftstrafe für Roman Polanski überzeugt. Wells gestand gegenüber CNN, nie mit dem Richter gesprochen zu haben, und gab an, die Aussagen nur „um die Sache ein bisschen aufzupeppen“ gemacht zu haben. Polanski hatte 1978 zugegeben, im Jahr zuvor ein 13-jähriges Mädchen betrunken gemacht und vergewaltigt zu haben. Er floh kurz vor der Urteilsverkündung aus den USA. Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger sprach sich gegen eine Vorzugsbehandlung Polanskis aus. Chefankläger Steve Cooley betonte, dass noch fünf bis sechs weitere Anklagepunkte anhängig seien und dass das Verfahren abgeschlossen werden müsse. Polanski befindet sich derzeit in Schweizer Auslieferungshaft.