Am 02.03.2026 erklärte der österreichische Völkerrechtsexperte Manfred Nowak, dass der Iran als „klar angegriffener Staat“ das Recht habe, US-Militärbasen und israelische Ziele anzugreifen. Nowak verglich die Situation mit der der Ukraine, die sich nach dem russischen Angriff ebenfalls auf das Selbstverteidigungsrecht nach Artikel 51 der UNO-Charta berufen habe. Er betonte, dass die Schläge der USA und Israels am Wochenende eine klare Verletzung des Gewaltverbots der UNO-Charta darstellten, da es keine Angriffshandlung des Iran gegen die USA und Israel gegeben habe. Nowak kritisierte die Argumentation der USA und Israels als ebenso „an den Haaren herbeigezogen“ wie Putins Behauptung, er müsse sich gegen einen Völkermord in der Ukraine verteidigen. Er wies darauf hin, dass die massive Unterdrückung der Opposition im Iran zwar ein Anlass für eine vom UNO-Sicherheitsrat autorisierte Militäraktion im Rahmen der „Responsibility to Protect“ hätte sein können, der Sicherheitsrat jedoch in diesem Zusammenhang versagt habe. Nowak verwies auf den „Geburtsfehler“ der Vereinten Nationen, nämlich das Vetorecht einzelner Staaten, und forderte dessen Abschaffung sowie die Erweiterung des Kreises der ständigen Mitglieder des UNO-Gremiums.
Am 02.03.2026 erklärte der österreichische Völkerrechtsexperte Manfred Nowak, dass der Iran als „klar angegriffener Staat“ das Recht habe, US-Militärbasen und israelische Ziele anzugreifen. Nowak verglich die Situation mit der der Ukraine, die sich nach dem russischen Angriff ebenfalls auf das Selbstverteidigungsrecht nach Artikel 51 der UNO-Charta berufen habe. Er betonte, dass die Schläge der USA und Israels am Wochenende eine klare Verletzung des Gewaltverbots der UNO-Charta darstellten, da es keine Angriffshandlung des Iran gegen die USA und Israel gegeben habe. Nowak kritisierte die Argumentation der USA und Israels als ebenso „an den Haaren herbeigezogen“ wie Putins Behauptung, er müsse sich gegen einen Völkermord in der Ukraine verteidigen. Er wies darauf hin, dass die massive Unterdrückung der Opposition im Iran zwar ein Anlass für eine vom UNO-Sicherheitsrat autorisierte Militäraktion im Rahmen der „Responsibility to Protect“ hätte sein können, der Sicherheitsrat jedoch in diesem Zusammenhang versagt habe. Nowak verwies auf den „Geburtsfehler“ der Vereinten Nationen, nämlich das Vetorecht einzelner Staaten, und forderte dessen Abschaffung sowie die Erweiterung des Kreises der ständigen Mitglieder des UNO-Gremiums.