Am Dienstag fand am Landesgericht Feldkirch der Prozess zu einem Einbruchdiebstahl statt, der sich vor drei Jahren in einem Modegeschäft in Egg ereignet hatte. Ein 42-jähriger Kroate wurde als Mittäter zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt. Der mutmaßliche Drahtzieher, ein 15-fach vorbestrafter Kroate, verbüßt bereits eine achtjährige Haftstrafe in seiner Heimat wegen eines Bankraubes. Nach dem Einbruch in Egg gelang den Tätern zunächst die Flucht, doch ein Verkehrsunfall in Deutschland führte zur Festnahme des Drahtziehers, während der Angeklagte flüchtete. Der 42-Jährige wurde später per Haftbefehl in Kroatien gefasst und nach Österreich überstellt. Vor Gericht beteuerte der Angeklagte unter Tränen, nichts von den Einbruchsplänen gewusst zu haben und sich vor seinem Komplizen gefürchtet zu haben. Er räumte jedoch ein, beim Transport der Beute geholfen zu haben. Im Fluchtfahrzeug wurden Funkgeräte, Wegwerfhandys und Reinigungsmittel zur Spurenbeseitigung gefunden. Ein Teil der gestohlenen Ware wurde sichergestellt, jedoch bleiben Kleidung und Accessoires im Wert von rund 16.000 Euro verschwunden. Der Schöffensenat sah in ihm keinen bloßen Mitläufer, sondern einen aktiven Beteiligten und verurteilte ihn zu 15 Monaten Haft wegen gewerbsmäßigen, schweren Einbruchsdiebstahls. Zudem wird ein Betrag von 8000 Euro für verfallen erklärt. Mildernd wirkten das Geständnis, die untergeordnete Rolle als Mittäter und die teilweise Sicherstellung der Beute. Erschwerend hingegen wirkten eine Vorstrafe und der hohe Schaden. Das Urteil ist bereits rechtskräftig. #Diebstahl
Am Dienstag fand am Landesgericht Feldkirch der Prozess zu einem Einbruchdiebstahl statt, der sich vor drei Jahren in einem Modegeschäft in Egg ereignet hatte. Ein 42-jähriger Kroate wurde als Mittäter zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt. Der mutmaßliche Drahtzieher, ein 15-fach vorbestrafter Kroate, verbüßt bereits eine achtjährige Haftstrafe in seiner Heimat wegen eines Bankraubes. Nach dem Einbruch in Egg gelang den Tätern zunächst die Flucht, doch ein Verkehrsunfall in Deutschland führte zur Festnahme des Drahtziehers, während der Angeklagte flüchtete. Der 42-Jährige wurde später per Haftbefehl in Kroatien gefasst und nach Österreich überstellt. Vor Gericht beteuerte der Angeklagte unter Tränen, nichts von den Einbruchsplänen gewusst zu haben und sich vor seinem Komplizen gefürchtet zu haben. Er räumte jedoch ein, beim Transport der Beute geholfen zu haben. Im Fluchtfahrzeug wurden Funkgeräte, Wegwerfhandys und Reinigungsmittel zur Spurenbeseitigung gefunden. Ein Teil der gestohlenen Ware wurde sichergestellt, jedoch bleiben Kleidung und Accessoires im Wert von rund 16.000 Euro verschwunden. Der Schöffensenat sah in ihm keinen bloßen Mitläufer, sondern einen aktiven Beteiligten und verurteilte ihn zu 15 Monaten Haft wegen gewerbsmäßigen, schweren Einbruchsdiebstahls. Zudem wird ein Betrag von 8000 Euro für verfallen erklärt. Mildernd wirkten das Geständnis, die untergeordnete Rolle als Mittäter und die teilweise Sicherstellung der Beute. Erschwerend hingegen wirkten eine Vorstrafe und der hohe Schaden. Das Urteil ist bereits rechtskräftig. #Diebstahl