Am 29.03.2026 forderte ein Felssturz in Steyr-Christkindl zwei Todesopfer, einen 31-jährigen Junior-Firmenchef und einen 64-jährigen Angestellten. Der Steyrer Magistrat hatte die Beseitigung der Gefahr in Auftrag gegeben, nachdem ein Jahr zuvor bereits ein 40 Kubikmeter großer Felsen ausgebrochen war und fünf Häuser in der Absturzbahn behördlich gesperrt waren. Die Suche nach einer ausführenden Firma blieb lange erfolglos, bis ein Kärntner Unternehmen zusagte. Bei den ersten Arbeiten brach plötzlich ein 400 Kubikmeter großer Konglomeratfelsen aus, riss den darunterstehenden Bagger mit und tötete die beiden Männer. Ihre Leichen lagen eine Woche unter Schutt begraben, bevor sie geborgen werden konnten. Die Staatsanwaltschaft Steyr schloss die Ermittlungen nach drei Jahren ab und brachte einen Strafantrag wegen fahrlässiger Tötung mit einem Strafrahmen von bis zu zwei Jahren Haft ein. Angeklagt sind ein 61-jähriger Geologe, der die Gefährlichkeit des Felsens beurteilt hatte, und der 59-jährige Senior-Chef der Kärntner Firma, der Vater des getöteten Juniorchefs. Ihnen wird vorgeworfen, eine nicht fachgerechte Methode für die Sanierungsmaßnahmen gewählt beziehungsweise als fachkundiger Ersteller der Ausschreibung vor Beginn der Abtragsarbeiten keine klare Planung verlangt zu haben, die das ausführende Unternehmen vor der Gefahrensituation hätte warnen können.
Am 29.03.2026 forderte ein Felssturz in Steyr-Christkindl zwei Todesopfer, einen 31-jährigen Junior-Firmenchef und einen 64-jährigen Angestellten. Der Steyrer Magistrat hatte die Beseitigung der Gefahr in Auftrag gegeben, nachdem ein Jahr zuvor bereits ein 40 Kubikmeter großer Felsen ausgebrochen war und fünf Häuser in der Absturzbahn behördlich gesperrt waren. Die Suche nach einer ausführenden Firma blieb lange erfolglos, bis ein Kärntner Unternehmen zusagte. Bei den ersten Arbeiten brach plötzlich ein 400 Kubikmeter großer Konglomeratfelsen aus, riss den darunterstehenden Bagger mit und tötete die beiden Männer. Ihre Leichen lagen eine Woche unter Schutt begraben, bevor sie geborgen werden konnten. Die Staatsanwaltschaft Steyr schloss die Ermittlungen nach drei Jahren ab und brachte einen Strafantrag wegen fahrlässiger Tötung mit einem Strafrahmen von bis zu zwei Jahren Haft ein. Angeklagt sind ein 61-jähriger Geologe, der die Gefährlichkeit des Felsens beurteilt hatte, und der 59-jährige Senior-Chef der Kärntner Firma, der Vater des getöteten Juniorchefs. Ihnen wird vorgeworfen, eine nicht fachgerechte Methode für die Sanierungsmaßnahmen gewählt beziehungsweise als fachkundiger Ersteller der Ausschreibung vor Beginn der Abtragsarbeiten keine klare Planung verlangt zu haben, die das ausführende Unternehmen vor der Gefahrensituation hätte warnen können.