Am 27. Dezember fiel der Border Collie 'Cooper' auf einem Forstweg der Kugel eines 85-jährigen Jägers zum Opfer. Der Jäger, ein General im Ruhestand, gab an, das Tier aufgrund schlechter Sichtverhältnisse in der Abenddämmerung mit einem Fuchs verwechselt zu haben, da der Hund mit gesenktem Kopf davonlief und er nur wenige Sekunden Zeit hatte. Bei der Gerichtsverhandlung am Freitag am Landesgericht Steyr blieb der Jäger bei seiner Darstellung, entschuldigte sich mehrfach und hatte zuvor alle Waffen und seine Jagdkarte abgegeben. Die Röntgenuntersuchung post mortem ergab jedoch, dass die Schrotkugeln aus einem anderen Winkel in die vordere Flanke des Hundes eindrangen, was die Darstellung des Jägers infrage stellte. Der unbescholtene und tatsachengeständige Jäger erhielt eine Diversion gegen Zahlung von 100 Euro und hatte bereits 3500 Euro als Teilschadenersatz an den Besitzer Fabian P. überwiesen.
Am 27. Dezember fiel der Border Collie 'Cooper' auf einem Forstweg der Kugel eines 85-jährigen Jägers zum Opfer. Der Jäger, ein General im Ruhestand, gab an, das Tier aufgrund schlechter Sichtverhältnisse in der Abenddämmerung mit einem Fuchs verwechselt zu haben, da der Hund mit gesenktem Kopf davonlief und er nur wenige Sekunden Zeit hatte. Bei der Gerichtsverhandlung am Freitag am Landesgericht Steyr blieb der Jäger bei seiner Darstellung, entschuldigte sich mehrfach und hatte zuvor alle Waffen und seine Jagdkarte abgegeben. Die Röntgenuntersuchung post mortem ergab jedoch, dass die Schrotkugeln aus einem anderen Winkel in die vordere Flanke des Hundes eindrangen, was die Darstellung des Jägers infrage stellte. Der unbescholtene und tatsachengeständige Jäger erhielt eine Diversion gegen Zahlung von 100 Euro und hatte bereits 3500 Euro als Teilschadenersatz an den Besitzer Fabian P. überwiesen.