Der Entführer von Natascha Kampusch, Wolfgang Priklopil, soll laut einem Vernehmungsprotokoll seines Freundes Ernst H. geplant haben, sein Opfer zu heiraten. Priklopil nannte seine „krumme Nase“ als Motiv für die Entführung und gab an, als Jugendlicher unglücklich gewesen zu sein, weil sich nie ein Mädchen in ihn verliebt habe. Er investierte Geld in den Bau eines Bunkers, um ein „weibliches Wesen zu entführen und zu seiner Traumpartnerin zu machen“. Die Wahl fiel auf ein Kind, da er „nur ein unberührtes Mädchen“ wollte. Priklopil war bereits dabei, die Beziehung mit gefälschten Dokumenten zu legalisieren. Nach Kampuschs Flucht am 23. August 2006 traf Ernst H. Priklopil, der kurz vor seinem Selbstmord eine „Lebensbeichte“ ablegte. Ernst H. muss sich am 30. August wegen Begünstigung vor Gericht verantworten.
Der Entführer von Natascha Kampusch, Wolfgang Priklopil, soll laut einem Vernehmungsprotokoll seines Freundes Ernst H. geplant haben, sein Opfer zu heiraten. Priklopil nannte seine „krumme Nase“ als Motiv für die Entführung und gab an, als Jugendlicher unglücklich gewesen zu sein, weil sich nie ein Mädchen in ihn verliebt habe. Er investierte Geld in den Bau eines Bunkers, um ein „weibliches Wesen zu entführen und zu seiner Traumpartnerin zu machen“. Die Wahl fiel auf ein Kind, da er „nur ein unberührtes Mädchen“ wollte. Priklopil war bereits dabei, die Beziehung mit gefälschten Dokumenten zu legalisieren. Nach Kampuschs Flucht am 23. August 2006 traf Ernst H. Priklopil, der kurz vor seinem Selbstmord eine „Lebensbeichte“ ablegte. Ernst H. muss sich am 30. August wegen Begünstigung vor Gericht verantworten.