Am Donnerstag, 17.09.2015, berichtete die österreichische Polizei in St. Pölten von der Festnahme eines rumänischen Familienclans, der für eine Serie brutaler Raubüberfälle in mehreren europäischen Ländern verantwortlich gemacht wird. Die sieben Männer im Alter von 21 bis 48 Jahren gingen nach demselben Muster vor: Sie kundschafteten Häuser älterer Menschen aus, indem sie um Trinkwasser baten, und überfielen die Opfer dann mit Holzprügeln oder Messern. Die Beute war oft gering, nur wenige Euro. Ein Überfall in Seefeld (Deutschland) endete tödlich: Ein 72-jähriger Hausbesitzer starb, seine 67-jährige Frau wurde schwer verletzt. Die Bande wurde nach einem weiteren Überfall in Österreich vor einem Lokal in Wien gefasst und sitzt in Untersuchungshaft. Einer der Männer gestand seine Beteiligung an dem Überfall in Seefeld. Die deutschen Behörden beantragen die Auslieferung. Die Bande wird auch für Überfälle in der Schweiz und Belgien verantwortlich gemacht. Insgesamt werden ihnen acht Überfälle zwischen Ende Juni und Anfang September nachgewiesen.
Am Donnerstag, 17.09.2015, berichtete die österreichische Polizei in St. Pölten von der Festnahme eines rumänischen Familienclans, der für eine Serie brutaler Raubüberfälle in mehreren europäischen Ländern verantwortlich gemacht wird. Die sieben Männer im Alter von 21 bis 48 Jahren gingen nach demselben Muster vor: Sie kundschafteten Häuser älterer Menschen aus, indem sie um Trinkwasser baten, und überfielen die Opfer dann mit Holzprügeln oder Messern. Die Beute war oft gering, nur wenige Euro. Ein Überfall in Seefeld (Deutschland) endete tödlich: Ein 72-jähriger Hausbesitzer starb, seine 67-jährige Frau wurde schwer verletzt. Die Bande wurde nach einem weiteren Überfall in Österreich vor einem Lokal in Wien gefasst und sitzt in Untersuchungshaft. Einer der Männer gestand seine Beteiligung an dem Überfall in Seefeld. Die deutschen Behörden beantragen die Auslieferung. Die Bande wird auch für Überfälle in der Schweiz und Belgien verantwortlich gemacht. Insgesamt werden ihnen acht Überfälle zwischen Ende Juni und Anfang September nachgewiesen.