Am Landesgericht St. Pölten wurde ein Polizist wegen falscher Organmandate zu zehn Monaten bedingter Haft verurteilt. Die Anklage lautete auf Amtsmissbrauch. Der Polizist zeigte sich vollumfänglich geständig. Er schädigte den Staat und auch die Autolenker durch falsche Organmandate, bereicherte sich aber nicht selbst. Wie einer seiner Kollegen stellte der 56-Jährige Polizist bei Verkehrskontrollen im Mostviertel in Niederösterreich falsche Strafzettel bei Geschwindigkeitskontrollen aus. Der Polizist übernahm die volle Verantwortung und entschuldigte sich dafür. Sein Vorgesetzter hatte die Untergebenen mit einer „Stricherlliste“ unter Druck gesetzt. Wer zu wenige Strafzettel ausstellte, wurde zum Rapport beordert. Der Polizist stellte in den Jahren 2024 und 2025 für ein Verkehrsdelikt drei Organmandate aus.
Am Landesgericht St. Pölten wurde ein Polizist wegen falscher Organmandate zu zehn Monaten bedingter Haft verurteilt. Die Anklage lautete auf Amtsmissbrauch. Der Polizist zeigte sich vollumfänglich geständig. Er schädigte den Staat und auch die Autolenker durch falsche Organmandate, bereicherte sich aber nicht selbst. Wie einer seiner Kollegen stellte der 56-Jährige Polizist bei Verkehrskontrollen im Mostviertel in Niederösterreich falsche Strafzettel bei Geschwindigkeitskontrollen aus. Der Polizist übernahm die volle Verantwortung und entschuldigte sich dafür. Sein Vorgesetzter hatte die Untergebenen mit einer „Stricherlliste“ unter Druck gesetzt. Wer zu wenige Strafzettel ausstellte, wurde zum Rapport beordert. Der Polizist stellte in den Jahren 2024 und 2025 für ein Verkehrsdelikt drei Organmandate aus.