Am 28.02.2026 fand im Stadttheater Klagenfurt die Premiere von „Die Eingeborenen von Maria Blut“ nach dem Roman von Maria Lazar statt. Die Inszenierung von Martina Gredler konnte jedoch nicht überzeugen und führte zu überraschend wenigen Besuchern. Viele Zuschauer verließen die Vorstellung bereits in der Pause. Einzig Andrea Eckert als Erzählerin, Mahnerin und Sängerin erhielt positive Resonanz. Das Problem der Aufführung lag in der Komplexität des Romans, der durch zu viele Personen, Erzählstimmen und kurze Szenen schwer zu verfolgen war. Trotzdem ist Lazars Werk von erschreckender Aktualität, da es die Verlogenheit, Bösartigkeit und Heilsversprechen einer fiktiven österreichischen Provinzstadt thematisiert, die Parallelen zu heutigen Remigrations-Fantasien aufweist.
Am 28.02.2026 fand im Stadttheater Klagenfurt die Premiere von „Die Eingeborenen von Maria Blut“ nach dem Roman von Maria Lazar statt. Die Inszenierung von Martina Gredler konnte jedoch nicht überzeugen und führte zu überraschend wenigen Besuchern. Viele Zuschauer verließen die Vorstellung bereits in der Pause. Einzig Andrea Eckert als Erzählerin, Mahnerin und Sängerin erhielt positive Resonanz. Das Problem der Aufführung lag in der Komplexität des Romans, der durch zu viele Personen, Erzählstimmen und kurze Szenen schwer zu verfolgen war. Trotzdem ist Lazars Werk von erschreckender Aktualität, da es die Verlogenheit, Bösartigkeit und Heilsversprechen einer fiktiven österreichischen Provinzstadt thematisiert, die Parallelen zu heutigen Remigrations-Fantasien aufweist.