Im Geiseldrama in Afghanistan verdichten sich die Hinweise darauf, dass einer der beiden entführten Deutschen noch am Leben ist. Nach Informationen des ZDF gab es am Sonntag zwischen Behörden vor Ort und der deutschen Geisel einen telefonischen Kontakt. Die Leiche des ebenfalls entführten Rüdiger D. wies nach ZDF-Informationen tatsächlich Schusswunden auf. Zuvor hatten Sicherheitskräfte in Afghanistan von einer „Schusswunde am Kopf“ gesprochen. Der Bauingenieur war laut ZDF 44 Jahre alt und lebte mit seiner Frau und seinem Sohn in Teterow in Mecklenburg-Vorpommern. Er habe seit mindestens einem Jahr in Kabul gearbeitet. Am Samstagabend hatte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier bestätigt, dass eine der deutschen Geiseln tot sei. Er sei allerdings offenbar nicht umgebracht worden, sondern den Strapazen der Geiselhaft erlegen, sagte er. Die afghanische Regierung hatte zuvor mitgeteilt, eine der Geiseln habe einen Herzinfarkt erlitten. Wie das ZDF unter Berufung auf Sicherheitskreise weiter berichtete, sollen vier der zusammen mit den Deutschen entführten Afghanen von den Geiselnehmern erschossen worden sein. Nach afghanischen Behördenangaben konnte der fünfte entführte Afghane entkommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Zusammenhang mit den Entführungen erneut betont, dass die Bundesregierung nicht erpressbar sei. „Wir werden auf die Aufforderungen aus dem Kreis der Taliban nicht reagieren“, sagte Merkel am Sonntagabend in der ARD zu Forderungen nach einem Rückzug der Bundeswehr. Zur Frage nach eventuellen Lösegeldzahlungen sagte die Kanzlerin: „Wir tun alles, was verantwortbar ist. Erpressbarkeit wäre nicht verantwortlich.“ Die Bundesregierung habe weiterhin keine belastbaren Erkenntnisse über die Lage im Geiseldrama, sagte Merkel. Die Informationslage sei sehr widersprüchlich, die Bundesregierung könne nur das bestätigen, was sie habe nachprüfen können. Man werde alles daran setzen, das Leben der zweiten deutschen Geisel zu retten und den Mann freizubekommen. Offiziell geht die Bundesregierung bisher davon aus, dass eine der beiden Geiseln den Strapazen erlegen ist. Zu Medienberichten, wonach die Leiche Schussverletzungen aufweise, äußerte sich die Regierung bisher nicht, und auch Merkel konnte dazu nichts sagen. Ein Talibansprecher hatte am Samstagmorgen behauptet, beide Geiseln seien erschossen worden. #Geiselnahme #AngelaMerkel #FXPromi
Im Geiseldrama in Afghanistan verdichten sich die Hinweise darauf, dass einer der beiden entführten Deutschen noch am Leben ist. Nach Informationen des ZDF gab es am Sonntag zwischen Behörden vor Ort und der deutschen Geisel einen telefonischen Kontakt. Die Leiche des ebenfalls entführten Rüdiger D. wies nach ZDF-Informationen tatsächlich Schusswunden auf. Zuvor hatten Sicherheitskräfte in Afghanistan von einer „Schusswunde am Kopf“ gesprochen. Der Bauingenieur war laut ZDF 44 Jahre alt und lebte mit seiner Frau und seinem Sohn in Teterow in Mecklenburg-Vorpommern. Er habe seit mindestens einem Jahr in Kabul gearbeitet. Am Samstagabend hatte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier bestätigt, dass eine der deutschen Geiseln tot sei. Er sei allerdings offenbar nicht umgebracht worden, sondern den Strapazen der Geiselhaft erlegen, sagte er. Die afghanische Regierung hatte zuvor mitgeteilt, eine der Geiseln habe einen Herzinfarkt erlitten. Wie das ZDF unter Berufung auf Sicherheitskreise weiter berichtete, sollen vier der zusammen mit den Deutschen entführten Afghanen von den Geiselnehmern erschossen worden sein. Nach afghanischen Behördenangaben konnte der fünfte entführte Afghane entkommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Zusammenhang mit den Entführungen erneut betont, dass die Bundesregierung nicht erpressbar sei. „Wir werden auf die Aufforderungen aus dem Kreis der Taliban nicht reagieren“, sagte Merkel am Sonntagabend in der ARD zu Forderungen nach einem Rückzug der Bundeswehr. Zur Frage nach eventuellen Lösegeldzahlungen sagte die Kanzlerin: „Wir tun alles, was verantwortbar ist. Erpressbarkeit wäre nicht verantwortlich.“ Die Bundesregierung habe weiterhin keine belastbaren Erkenntnisse über die Lage im Geiseldrama, sagte Merkel. Die Informationslage sei sehr widersprüchlich, die Bundesregierung könne nur das bestätigen, was sie habe nachprüfen können. Man werde alles daran setzen, das Leben der zweiten deutschen Geisel zu retten und den Mann freizubekommen. Offiziell geht die Bundesregierung bisher davon aus, dass eine der beiden Geiseln den Strapazen erlegen ist. Zu Medienberichten, wonach die Leiche Schussverletzungen aufweise, äußerte sich die Regierung bisher nicht, und auch Merkel konnte dazu nichts sagen. Ein Talibansprecher hatte am Samstagmorgen behauptet, beide Geiseln seien erschossen worden. #Geiselnahme #AngelaMerkel #FXPromi