Am 28.08.2007 wurde ein Abkommen zwischen der afghanischen Taliban-Miliz und der südkoreanischen Regierung zur Freilassung der 19 südkoreanischen Geiseln erzielt. Die Vereinbarung kam bei direkten Verhandlungen in der zentralafghanischen Stadt Ghasni zustande. Südkoreanische Diplomaten und zwei Taliban-Vertreter trafen sich in einem Büro des Afghanischen Roten Halbmonds. Im Gegenzug sicherte Südkorea den Abzug seiner 200 Soldaten aus Afghanistan bis zum Jahresende zu, was ohnehin geplant war. Zudem versprach die Regierung, dass es von Südkorea aus keine missionarischen Tätigkeiten in Afghanistan mehr geben werde. Die ursprünglich 23 Angehörigen einer christlichen Hilfsorganisation waren am 19. Juli 2007 verschleppt worden. Zwei von ihnen wurden später getötet und zwei freigelassen. Die Taliban forderten zudem die Freilassung inhaftierter Gesinnungsgenossen, was die afghanischen Behörden ablehnten. #Geiselnahme
Am 28.08.2007 wurde ein Abkommen zwischen der afghanischen Taliban-Miliz und der südkoreanischen Regierung zur Freilassung der 19 südkoreanischen Geiseln erzielt. Die Vereinbarung kam bei direkten Verhandlungen in der zentralafghanischen Stadt Ghasni zustande. Südkoreanische Diplomaten und zwei Taliban-Vertreter trafen sich in einem Büro des Afghanischen Roten Halbmonds. Im Gegenzug sicherte Südkorea den Abzug seiner 200 Soldaten aus Afghanistan bis zum Jahresende zu, was ohnehin geplant war. Zudem versprach die Regierung, dass es von Südkorea aus keine missionarischen Tätigkeiten in Afghanistan mehr geben werde. Die ursprünglich 23 Angehörigen einer christlichen Hilfsorganisation waren am 19. Juli 2007 verschleppt worden. Zwei von ihnen wurden später getötet und zwei freigelassen. Die Taliban forderten zudem die Freilassung inhaftierter Gesinnungsgenossen, was die afghanischen Behörden ablehnten. #Geiselnahme