Am 24.03.2026 durchsuchte die Taskforce Finanzkriminalität Baden-Württemberg (TafF BW) gemeinsam mit Kräften mehrerer Polizeipräsidien insgesamt neun Objekte, insbesondere Wohnungen und Geschäftsräume in Baden-Württemberg, in den Landkreisen Freudenstadt, Ludwigsburg und Esslingen, sowie in Frankfurt am Main. Die Ermittlungen erfolgen unter anderem wegen des Verdachts der Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Gegenstand des Verfahrens ist der Vorwurf, nach einem Erbfall Kryptowerte in Millionenhöhe der Erbmasse entzogen und anschließend verschleiert zu haben. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurden Kryptowährungs-Wallets im Wert von rund 64 Millionen Euro, mehrere hochwertige Fahrzeuge und Motorräder, diverse teure Uhren und Bargeld sowie eine Vielzahl elektronischer Geräte, Speichermedien und Geschäftsunterlagen beschlagnahmt. Die Datenträger werden nun ausgewertet. Das Verfahren richtet sich gegen zwei Männer und eine Frau. Der Frau wird vorgeworfen, nach dem Tod eines engen Verwandten ein zu dessen Erbmasse gehörendes sogenanntes Hardware-Wallet ("Ledger") an sich genommen und die darauf befindlichen Vermögenswerte in Form von Kryptowerten der Erbmasse entzogen und gegenüber den Steuerbehörden nicht offengelegt zu haben. Auf diese Weise soll die Beschuldigte Erbschaftssteuer in erheblichem Umfang hinterzogen haben. Der Verstorbene hatte überwiegend durch den Handel mit Kryptowerten ein erhebliches Vermögen aufgebaut. Die beiden weiteren Beschuldigten sollen die Frau bei der Hinterziehung der Erbschaftssteuer dadurch unterstützt haben, dass sie sich an der Verschleierung der Herkunft der genannten Kryptowerte beteiligten. Hierfür sollen die beiden Männer jeweils Kryptowerte in Millionenhöhe erhalten haben. Auf den Sachverhalt wurden die Ermittlungsbehörden durch eine Geldwäscheverdachtsmeldung der Börse Stuttgart aufmerksam. Haftbefehle wurden gegen die drei Beschuldigten mit deutscher Staatsangehörigkeit nicht beantragt.
Am 24.03.2026 durchsuchte die Taskforce Finanzkriminalität Baden-Württemberg (TafF BW) gemeinsam mit Kräften mehrerer Polizeipräsidien insgesamt neun Objekte, insbesondere Wohnungen und Geschäftsräume in Baden-Württemberg, in den Landkreisen Freudenstadt, Ludwigsburg und Esslingen, sowie in Frankfurt am Main. Die Ermittlungen erfolgen unter anderem wegen des Verdachts der Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Gegenstand des Verfahrens ist der Vorwurf, nach einem Erbfall Kryptowerte in Millionenhöhe der Erbmasse entzogen und anschließend verschleiert zu haben. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurden Kryptowährungs-Wallets im Wert von rund 64 Millionen Euro, mehrere hochwertige Fahrzeuge und Motorräder, diverse teure Uhren und Bargeld sowie eine Vielzahl elektronischer Geräte, Speichermedien und Geschäftsunterlagen beschlagnahmt. Die Datenträger werden nun ausgewertet. Das Verfahren richtet sich gegen zwei Männer und eine Frau. Der Frau wird vorgeworfen, nach dem Tod eines engen Verwandten ein zu dessen Erbmasse gehörendes sogenanntes Hardware-Wallet ("Ledger") an sich genommen und die darauf befindlichen Vermögenswerte in Form von Kryptowerten der Erbmasse entzogen und gegenüber den Steuerbehörden nicht offengelegt zu haben. Auf diese Weise soll die Beschuldigte Erbschaftssteuer in erheblichem Umfang hinterzogen haben. Der Verstorbene hatte überwiegend durch den Handel mit Kryptowerten ein erhebliches Vermögen aufgebaut. Die beiden weiteren Beschuldigten sollen die Frau bei der Hinterziehung der Erbschaftssteuer dadurch unterstützt haben, dass sie sich an der Verschleierung der Herkunft der genannten Kryptowerte beteiligten. Hierfür sollen die beiden Männer jeweils Kryptowerte in Millionenhöhe erhalten haben. Auf den Sachverhalt wurden die Ermittlungsbehörden durch eine Geldwäscheverdachtsmeldung der Börse Stuttgart aufmerksam. Haftbefehle wurden gegen die drei Beschuldigten mit deutscher Staatsangehörigkeit nicht beantragt.