Am 08.07.2023 verschwand der zweijährige Émile in Le Vernet, einem kleinen Dorf in den französischen Alpen. Rund neun Monate später, am 28.02.2026, wurde ein DNA-Massentest gestartet, nachdem eine Spaziergängerin den Schädel des Kindes in einem Waldstück etwa zwei Kilometer vom Dorf entfernt gefunden hatte. Die Untersuchungen ergaben, dass Émile ein schweres Gesichtstrauma erlitten hatte. Betroffen von dem Test sind etwa 100 Personen, darunter Einwohner des Weilers, Urlauber und Spaziergänger, die sich am Tag des Verschwindens dort aufhielten. Die gesammelten Speichelproben sollen mit genetischen Spuren verglichen werden, die auf einem Schuh des Jungen gefunden wurden. Die Familie von Émile ist von der Testaktion ausgenommen, da ihre DNA bereits erfasst wurde. Die Behörden gehen davon aus, dass der Fundort nicht der Tatort ist und die Überreste wegtransportiert wurden. Ermittelt wird wegen vorsätzlicher Tötung und unerlaubter Wegnahme der Leiche.
Am 08.07.2023 verschwand der zweijährige Émile in Le Vernet, einem kleinen Dorf in den französischen Alpen. Rund neun Monate später, am 28.02.2026, wurde ein DNA-Massentest gestartet, nachdem eine Spaziergängerin den Schädel des Kindes in einem Waldstück etwa zwei Kilometer vom Dorf entfernt gefunden hatte. Die Untersuchungen ergaben, dass Émile ein schweres Gesichtstrauma erlitten hatte. Betroffen von dem Test sind etwa 100 Personen, darunter Einwohner des Weilers, Urlauber und Spaziergänger, die sich am Tag des Verschwindens dort aufhielten. Die gesammelten Speichelproben sollen mit genetischen Spuren verglichen werden, die auf einem Schuh des Jungen gefunden wurden. Die Familie von Émile ist von der Testaktion ausgenommen, da ihre DNA bereits erfasst wurde. Die Behörden gehen davon aus, dass der Fundort nicht der Tatort ist und die Überreste wegtransportiert wurden. Ermittelt wird wegen vorsätzlicher Tötung und unerlaubter Wegnahme der Leiche.