Am 09.07.2026 führten die Staatsanwaltschaft Landshut und die Bundespolizeiinspektion Passau gemeinsam mit europäischen Sicherheitsbehörden einen internationalen Schlag gegen eine Schleusergruppierung durch. Fünf Männer mit syrischer und libanesischer Staatsangehörigkeit im Alter zwischen 25 und 45 Jahren wurden festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, zur oberen Führungsebene einer international agierenden kriminellen Organisation zu gehören, die im Zeitraum Oktober 2023 bis März 2024 für mindestens neun Schleusungen von insgesamt 164 Personen, darunter 13 Kindern, verantwortlich sein soll. In Genf (Schweiz) und in drei Bundesländern wurden mehrere Objekte durchsucht und fünf tatverdächtige Bandenmitglieder festgenommen. Unter internationaler Koordination von EUROPOL gelang es Einsatzkräften der Kantonspolizei Waadt, einen hochkarätigen Organisator der Gruppierung in der Schweiz festzunehmen. Zeitgleich konnten weitere vier Bandenmitglieder durch Einsatz- und Spezialkräfte der Bundespolizei in Dortmund, Delmenhorst und Berlin festgenommen werden. Insgesamt waren über 130 Beamte beteiligt. Die Ermittlungen laufen seit 2023 und werden in enger Abstimmung zwischen Staatsanwaltschaft Landshut und Bundespolizeiinspektion Passau geführt. Ausgangspunkt war die Einschleusung von 30 Personen auf Ladeflächen von Kleintransportern und LKWs im Raum Passau. Der Gruppierung werden insgesamt 54 Schleusungshandlungen vorgeworfen, bei denen mindestens 779 ausweislose Drittstaatsangehörige nach Deutschland eingeschleust wurden. Der erwirtschaftete Gewinn der Organisation bewegt sich im Bereich von mehreren Millionen Euro. Zwei weitere Bandenmitglieder wurden bereits zu Freiheitsstrafen von 7 Jahren und 2 Monaten sowie 5 Jahren und 2 Monaten verurteilt. Vier weitere Mitglieder befinden sich in Griechenland, Österreich, Slowenien und dem Kosovo in Untersuchungs-/Straf- und Auslieferungshaft. Die in Deutschland Festgenommenen werden dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Die Auslieferung des in der Schweiz Festgenommenen wird von der Staatsanwaltschaft Landshut betrieben.
Am 09.07.2026 führten die Staatsanwaltschaft Landshut und die Bundespolizeiinspektion Passau gemeinsam mit europäischen Sicherheitsbehörden einen internationalen Schlag gegen eine Schleusergruppierung durch. Fünf Männer mit syrischer und libanesischer Staatsangehörigkeit im Alter zwischen 25 und 45 Jahren wurden festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, zur oberen Führungsebene einer international agierenden kriminellen Organisation zu gehören, die im Zeitraum Oktober 2023 bis März 2024 für mindestens neun Schleusungen von insgesamt 164 Personen, darunter 13 Kindern, verantwortlich sein soll. In Genf (Schweiz) und in drei Bundesländern wurden mehrere Objekte durchsucht und fünf tatverdächtige Bandenmitglieder festgenommen. Unter internationaler Koordination von EUROPOL gelang es Einsatzkräften der Kantonspolizei Waadt, einen hochkarätigen Organisator der Gruppierung in der Schweiz festzunehmen. Zeitgleich konnten weitere vier Bandenmitglieder durch Einsatz- und Spezialkräfte der Bundespolizei in Dortmund, Delmenhorst und Berlin festgenommen werden. Insgesamt waren über 130 Beamte beteiligt. Die Ermittlungen laufen seit 2023 und werden in enger Abstimmung zwischen Staatsanwaltschaft Landshut und Bundespolizeiinspektion Passau geführt. Ausgangspunkt war die Einschleusung von 30 Personen auf Ladeflächen von Kleintransportern und LKWs im Raum Passau. Der Gruppierung werden insgesamt 54 Schleusungshandlungen vorgeworfen, bei denen mindestens 779 ausweislose Drittstaatsangehörige nach Deutschland eingeschleust wurden. Der erwirtschaftete Gewinn der Organisation bewegt sich im Bereich von mehreren Millionen Euro. Zwei weitere Bandenmitglieder wurden bereits zu Freiheitsstrafen von 7 Jahren und 2 Monaten sowie 5 Jahren und 2 Monaten verurteilt. Vier weitere Mitglieder befinden sich in Griechenland, Österreich, Slowenien und dem Kosovo in Untersuchungs-/Straf- und Auslieferungshaft. Die in Deutschland Festgenommenen werden dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Die Auslieferung des in der Schweiz Festgenommenen wird von der Staatsanwaltschaft Landshut betrieben.