So schützen Sie sich vor Taschendieben auf dem Weihnachtsmarkt

Der Duft von gebrannten Mandeln, heißer Glühwein und festliche Lichter: Die Weihnachtsmarkt-Saison hat begonnen. Doch das dichte Gedränge zwischen den Buden ist nicht nur gemütlich, sondern leider auch das ideale Jagdrevier für Taschendiebe. Die Täter nutzen die Unaufmerksamkeit und die Enge gezielt aus, um in Sekundenschnelle Geldbörsen und Smartphones zu entwenden.

Die beliebtesten Tricks der Diebe

Taschendiebe arbeiten selten allein. Meist agieren sie in kleinen Teams, um das Opfer abzulenken, den Diebstahl zu begehen und die Beute sofort weiterzugeben. Seien Sie besonders wachsam bei diesen Klassikern:

  • Der Rempel-Trick: Jemand stößt "versehentlich" im Gedränge gegen Sie. Während Sie abgelenkt sind, greift ein Komplize in Ihre Tasche.
  • Der Beschmutzer-Trick: "Oh, Entschuldigung, da ist Senf auf Ihrer Jacke!" Während der Täter scheinbar hilfsbereit versucht, den Fleck zu entfernen, werden Sie bestohlen.
  • Das künstliche Gedränge: In engen Gassen oder beim Einsteigen in Bus und Bahn rücken Täter unangenehm nah auf.

7 Tipps für Ihre Sicherheit

Damit der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt eine schöne Erinnerung bleibt, rät die Polizei zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen:

  1. Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie wirklich benötigen.
  2. Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  3. Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sie sich unter den Arm.
  4. Lassen Sie Ihre Handtasche oder Ihren Rucksack niemals unbeaufsichtigt (z.B. an den Glühweinstand hängen).
  5. Achten Sie bei einem Menschengedränge und in unübersichtlichen Situationen noch stärker auf Ihre Wertsachen.
  6. Vorsicht am Geldautomaten: Lassen Sie sich beim Abheben und Eingeben der PIN nicht über die Schulter schauen oder ablenken.

Was tun im Ernstfall?

Sollten Sie trotz aller Vorsicht bestohlen worden sein, handeln Sie schnell:

Sperren Sie sofort Ihre Giro- und Kreditkarten unter der bundesweiten Sperr-Notrufnummer 116 116. Melden Sie den Diebstahl unverzüglich bei der nächsten Polizeidienststelle. Oft werden weggeworfene Geldbörsen (ohne Bargeld, aber mit Dokumenten) gefunden und abgegeben.

FAHNDUNGX wünscht Ihnen eine sichere und besinnliche Adventszeit!

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