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FahndungTod von Fußballfan Hannes S. (†25) wird neu aufgerolltAm 01.10.2016 stieg der 25-jährige FCM-Fan Hannes S. in Haldensleben in Sachsen-Anhalt mit anderen Anhängern des 1. FC Magdeburg in einen Regionalzug, in dem sich bereits Anhänger des Halleschen FC befanden. Zwischen den beiden Gruppen kam es zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf der Schlosser aus dem fahrenden Zug stürzte und elf Tage später an seinen schweren Kopfverletzungen starb. Die Überwachungskamera im Bahnabteil war offenbar zuvor abgeklebt worden. Da es keine hinreichenden Beweise für einen Tatverdächtigen gab, wurden die Ermittlungen 2017 eingestellt. Neue Aussagen im Podcast „Der Zug – wie starb Hannes“ vom Juli 2026 brachten eine Wende: Staatsanwaltschaft und Polizei rollen den Fall neu auf und gehen inzwischen dem Verdacht eines vorsätzlichen Tötungsdeliktes nach. Die Spuren führen offenbar direkt in die hallesche Ultra-Szene. Die Staatsanwaltschaft Magdeburg erklärte, die im Juli 2026 im Podcast veröffentlichten Recherchen und die darin bekannt gewordenen neuen Hinweise würden derzeit mit den umfangreichen Ergebnissen des ursprünglichen Ermittlungsverfahrens abgeglichen und neu bewertet. Im Fokus stehen neue Aussagen zu den damals beteiligten Personen und zu den dramatischen Sekunden im Regionalzug. Die Eltern von Hannes S. hatten immer wieder gefordert, die Umstände seines Todes weiter zu untersuchen. Die Polizei sucht erneut Zeugen, die damals geschwiegen oder inzwischen Neues erfahren haben; auch spätere Äußerungen oder Gespräche über das Geschehen, Kenntnisse über beteiligte Personen sowie Wahrnehmungen aus dem damaligen Umfeld können für die erneute Bewertung des Sachverhalts relevant sein. #Mord
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