• Fahndung
    Seniorin übergibt Goldschmuck nach Schockanruf

    Am 17.09.2026 gegen 17:00 Uhr übergab eine hoch betagte Seniorin in Altena an ihrer Haustür ihren Goldschmuck und Münzen an eine unbekannte Frau. Zuvor hatten Betrüger die Seniorin am Donnerstagnachmittag mit einem Schockanruf konfrontiert: Sie gaben vor, ihr Sohn sei schwer an Krebs erkrankt und liege im Klinikum in Potsdam, die notwendige Chemotherapie koste 200.000 Euro. Während des Gesprächs hörte die Seniorin im Hintergrund einen weinenden Mann, den sie für ihren Sohn hielt; eine zweite Gesprächspartnerin hielt sie für ihre Schwiegertochter, ein dritter gab sich als Professor der Klinik in Hellersen aus und betonte die Dramatik und dass es um Leben und Tod gehe. Insgesamt drei Stunden lang bearbeiteten die Betrüger die Seniorin, bis sie bereit war, den Schmuck an der Haustür zu übergeben. Die angebliche Mitarbeiterin der Kreisklinik wird auf etwa 30 bis 35 Jahre und eine Größe zwischen 1,55 und 1,60 Metern geschätzt. Sie wirkte südländisch, hat dunkle Augen und Augenbrauen sowie dunkle Haare, die sie zu einem Zopf gebunden hatte. Nach der Übergabe rief die Seniorin die Polizei und erklärte, sie sei über die Betrugsmasche der Schockanrufe aufgeklärt gewesen, habe aber nicht mehr klar denken können und sei fassungslos darüber gewesen, welche Informationen die Täter über sie gehabt hätten. #Betrug

    2026-09-18 10:02:06 | Polizei Märkischer Kreis | 250,00 €?
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