• Erledigt
    Einreise mit gefälschtem Einladungsschreiben verweigert

    Am 15.09.2026 gegen 12:30 Uhr traf ein 38-jähriger türkischer Staatsangehöriger mit einem Flug aus Ankara am Flughafen Köln/Bonn ein. Bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle legte er neben seinem türkischen Reisepass ein deutsches Visum für einen längerfristigen Aufenthalt sowie ein vermeintliches Einladungsschreiben des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) vor. Das Visum war zu Forschungszwecken erteilt worden. Mehrere Rechtschreib- und Grammatikfehler in dem Schreiben weckten die Aufmerksamkeit der Bundespolizisten. Zur weiteren Überprüfung nahmen die Einsatzkräfte Kontakt mit dem KIT auf. Dort bestätigte sich der Verdacht: Ein entsprechendes Einladungsschreiben war nicht ausgestellt worden, zudem war der 38-Jährige der Einrichtung nicht bekannt. Bei seiner anschließenden Vernehmung gab der Mann an, das Visum über einen Mittelsmann erhalten und hierfür 3.000 Euro gezahlt zu haben. Dieser habe ihm zudem eine Beschäftigung als Lkw-Fahrer mit einem monatlichen Verdienst von 4.700 Euro in Aussicht gestellt. Die Bundespolizei leitete gegen den 38-Jährigen Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, der Visumserschleichung sowie des Versuchs der unerlaubten Einreise ein. Die Einreise in das Bundesgebiet wurde ihm verweigert. Der türkische Staatsangehörige wurde anschließend in die Türkei zurückgewiesen. #Urkundenfaelschung

    2026-09-17 10:33:05 | Bundespolizei Sankt Augustin |
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