ANZEIGE
Werbung
Stichwort
Stichwort
Erledigt
Am 27.01.2019 zwischen 05:00 Uhr und 05:30 Uhr stand der 77-jährige Wolfhard Lamberty wie immer auf, bereitete das Frühstück vor und ging mit Mischlingshund Findus Gassi. Seine Ehefrau Barbara (81) wunderte sich nach dem Aufwachen, dass es im Haus so ruhig ist, und fand Findus allein vor dem Gartentor. Nachdem sie die Krankenhäuser erfolglos abtelefoniert hatte, alarmierte sie die Polizei und Feuerwehr. Mehr als 80 Personen suchten bei niedrigen Temperaturen nach dem Hobbygärtner. Lambertys Enkelsohn entdeckte seinen Opa in einem Bach, direkt an einer Brücke, mit dem Kopf unter Wasser. Zunächst ging man von einem Unfall oder Suizid aus. Kameraden der Feuerwehr waren aufgrund des Fundorts stutzig, da sie genau dort am Vortag vergeblich gesucht hatten. Eine im Wasser schwimmende Schnapsflasche ließ die Ermittler zur Erkenntnis kommen, dass sich der seit 30 Jahren trockene Alkoholiker betrunken haben und in den Bach gestürzt sein muss. Eine Zeugenaussage eines Anwohners, der einen hellen Transporter an dem Ort sah, an dem sich Wolfhard Lambertys Spur verliert, wurde aus der Schublade geholt. Operative Fallanalytiker des LKA Magdeburg gaben den Ermittlern in Zahna schließlich den entscheidenden Hinweis, dass die in der Jackentasche des Toten gefundenen Handschuhe nicht ihm gehörten. Eine Reihenuntersuchung unter 1900 Jugendlichen und Männern führte letztlich zu einem Treffer beim Abgleich mit der DNA-Datenbank. Der mehrfach vorbestrafte Jürgen T. (54) wurde Hauptverdächtiger. Auf der Ladefläche seines Transporters wurde Opferblut gefunden. Das Landgericht Dessau-Roßlau verurteilte den Kleinkriminellen wegen Mordes zu lebenslanger Haft, weil er sich an Lamberty rächen wollte, der ihn aufgrund einer vier Jahre zurückliegenden Zeugenaussage zu einem aufgebrochenen Wohnwagen für sechs Monate hinter Gitter geführt hatte. Im Sommer 2025 starb T. im Gefängnis.
Am 27.01.2019 zwischen 05:00 Uhr und 05:30 Uhr stand der 77-jährige Wolfhard Lamberty wie immer auf, bereitete das Frühstück vor und ging mit Mischlingshund Findus Gassi. Seine Ehefrau Barbara (81) wunderte sich nach dem Aufwachen, dass es im Haus so ruhig ist, und fand Findus allein vor dem Gartentor. Nachdem sie die Krankenhäuser erfolglos abtelefoniert hatte, alarmierte sie die Polizei und Feuerwehr. Mehr als 80 Personen suchten bei niedrigen Temperaturen nach dem Hobbygärtner. Lambertys Enkelsohn entdeckte seinen Opa in einem Bach, direkt an einer Brücke, mit dem Kopf unter Wasser. Zunächst ging man von einem Unfall oder Suizid aus. Kameraden der Feuerwehr waren aufgrund des Fundorts stutzig, da sie genau dort am Vortag vergeblich gesucht hatten. Eine im Wasser schwimmende Schnapsflasche ließ die Ermittler zur Erkenntnis kommen, dass sich der seit 30 Jahren trockene Alkoholiker betrunken haben und in den Bach gestürzt sein muss. Eine Zeugenaussage eines Anwohners, der einen hellen Transporter an dem Ort sah, an dem sich Wolfhard Lambertys Spur verliert, wurde aus der Schublade geholt. Operative Fallanalytiker des LKA Magdeburg gaben den Ermittlern in Zahna schließlich den entscheidenden Hinweis, dass die in der Jackentasche des Toten gefundenen Handschuhe nicht ihm gehörten. Eine Reihenuntersuchung unter 1900 Jugendlichen und Männern führte letztlich zu einem Treffer beim Abgleich mit der DNA-Datenbank. Der mehrfach vorbestrafte Jürgen T. (54) wurde Hauptverdächtiger. Auf der Ladefläche seines Transporters wurde Opferblut gefunden. Das Landgericht Dessau-Roßlau verurteilte den Kleinkriminellen wegen Mordes zu lebenslanger Haft, weil er sich an Lamberty rächen wollte, der ihn aufgrund einer vier Jahre zurückliegenden Zeugenaussage zu einem aufgebrochenen Wohnwagen für sechs Monate hinter Gitter geführt hatte. Im Sommer 2025 starb T. im Gefängnis.
ANZEIGE
Mehr von GINA
Wichtige Nummern
Tiere Schlüsseldienst Auto / Unfall Karte sperren Bahn / Fundbüro Giftnotruf Seelsorge
TV-Fahndungen & Dokus