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Erledigt
Am Freitag urteilte das Bonner Landgericht über einen 48-jährigen Mann, der im vergangenen Juni seine Eltern (72, 73) in deren Haus in Bornheim mit einem Dolch erstochen hatte. Das Gericht ordnete die Zwangseinweisung in eine psychiatrische Klinik an, da er sich im Zustand der Schuldunfähigkeit befunden habe und deswegen nicht wegen Mordes zur Verantwortung gezogen werden könne. Laut Anklage hatte sich der massiv drogenabhängige Mann am Tattag im Gartenhäuschen versteckt und seinem Vater aufgelauert. Als der 72-Jährige morgens die Terrassentür öffnete, um den Hund in den Garten zu lassen, attackierte der Sohn zuerst den Vater und anschließend die Mutter. Beide verbluteten. Anschließend öffnete der 48-Jährige den Tresor im Keller, nahm 3840 Euro sowie Schmuck mit und flüchtete mit dem Auto der Eltern. Am nächsten Tag wurde er von der Polizei aufgegriffen, weil er sich vor einem Müllcontainer entkleidet hatte. Als Streifenbeamte die Eltern informieren wollten, dass sich ihr Sohn wegen eines psychischen Ausnahmezustandes in einer Klinik befinde, öffnete dort niemand. Stattdessen fand man die Leichen. Der Angeklagte hatte im Prozess erklärt, dass er sich an Details nicht erinnern könne. In den Wochen vor der Tat habe er zunehmend Stimmen gehört, die ihn massiv unter Druck gesetzt hätten. Diese hätten ihn angewiesen, die Eltern zu töten, weil er dann nicht "nur eine Wohnung, sondern ein ganzes Haus und einen Jackpot im Keller" habe.
Am Freitag urteilte das Bonner Landgericht über einen 48-jährigen Mann, der im vergangenen Juni seine Eltern (72, 73) in deren Haus in Bornheim mit einem Dolch erstochen hatte. Das Gericht ordnete die Zwangseinweisung in eine psychiatrische Klinik an, da er sich im Zustand der Schuldunfähigkeit befunden habe und deswegen nicht wegen Mordes zur Verantwortung gezogen werden könne. Laut Anklage hatte sich der massiv drogenabhängige Mann am Tattag im Gartenhäuschen versteckt und seinem Vater aufgelauert. Als der 72-Jährige morgens die Terrassentür öffnete, um den Hund in den Garten zu lassen, attackierte der Sohn zuerst den Vater und anschließend die Mutter. Beide verbluteten. Anschließend öffnete der 48-Jährige den Tresor im Keller, nahm 3840 Euro sowie Schmuck mit und flüchtete mit dem Auto der Eltern. Am nächsten Tag wurde er von der Polizei aufgegriffen, weil er sich vor einem Müllcontainer entkleidet hatte. Als Streifenbeamte die Eltern informieren wollten, dass sich ihr Sohn wegen eines psychischen Ausnahmezustandes in einer Klinik befinde, öffnete dort niemand. Stattdessen fand man die Leichen. Der Angeklagte hatte im Prozess erklärt, dass er sich an Details nicht erinnern könne. In den Wochen vor der Tat habe er zunehmend Stimmen gehört, die ihn massiv unter Druck gesetzt hätten. Diese hätten ihn angewiesen, die Eltern zu töten, weil er dann nicht "nur eine Wohnung, sondern ein ganzes Haus und einen Jackpot im Keller" habe.
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