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Erledigt
Am 20.03.2026 wurde ein 40-jähriger korrupter Staatsanwalt aus Hannover vom Landgericht Hannover wegen Bestechlichkeit und Verletzung des Dienstgeheimnisses zu acht Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Die Vorsitzende Richterin Jana Bader begründete das Urteil mit dem immensen Schaden für die Justiz und dem erschütterten Vertrauen der Bevölkerung in den Rechtsstaat. Der Jurist hatte Ermittlungsergebnisse an eine internationale Drogenbande weitergegeben und eine Razzia verraten. Er informierte die Drogenbosse über entschlüsselte Chats oder geplante Observationen und nutzte dabei die Codenamen "SA" oder "Cop". Zwischen Juni 2020 und März 2021 gab er Behörden-Interna preis und kassierte pro Information 5.000 Euro. Im Sommer 2024 war der Jurist noch als Vertreter der Staatsanwaltschaft Hannover mit einem Drogenprozess befasst. Von Mai 2019 bis Mitte Februar 2024 hatte er in der Drogen-Abteilung 247 Verfahren bearbeitet. Bereits 2022 wurde ein Ermittlungsverfahren gegen den Staatsanwalt eingeleitet, das jedoch eingestellt wurde. Am 29. Oktober 2024 wurde er festgenommen, und im April 2025 begann der Prozess. Der 40-Jährige gestand 9 der 14 Taten. Ein 42 Jahre alter Boxtrainer aus Hannover wurde wegen Beihilfe zur Bestechung zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt, da er als Mittelsmann das Geld übergab, oft im Kampfsportstudio des 42-Jährigen, wo auch der Jurist Mitglied war. Keine der Taten betraf die Einfuhr von 16 Tonnen Kokain, die im Februar 2021 im Hamburger Hafen entdeckt wurden. Mitte Februar wurde bekannt, dass einer der Beschuldigten in dem Drogenverfahren in den Vereinigten Arabischen Emiraten festgenommen worden war, dem der verurteilte Staatsanwalt Informationen weitergegeben haben soll. Vor wenigen Tagen wurde zudem der Spediteur der Drogenbande im Revisionsprozess zu elfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem er den Hinweis gegeben hatte, dass der Staatsanwalt der gesuchte "Maulwurf" sein könnte.
Am 20.03.2026 wurde ein 40-jähriger korrupter Staatsanwalt aus Hannover vom Landgericht Hannover wegen Bestechlichkeit und Verletzung des Dienstgeheimnisses zu acht Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Die Vorsitzende Richterin Jana Bader begründete das Urteil mit dem immensen Schaden für die Justiz und dem erschütterten Vertrauen der Bevölkerung in den Rechtsstaat. Der Jurist hatte Ermittlungsergebnisse an eine internationale Drogenbande weitergegeben und eine Razzia verraten. Er informierte die Drogenbosse über entschlüsselte Chats oder geplante Observationen und nutzte dabei die Codenamen "SA" oder "Cop". Zwischen Juni 2020 und März 2021 gab er Behörden-Interna preis und kassierte pro Information 5.000 Euro. Im Sommer 2024 war der Jurist noch als Vertreter der Staatsanwaltschaft Hannover mit einem Drogenprozess befasst. Von Mai 2019 bis Mitte Februar 2024 hatte er in der Drogen-Abteilung 247 Verfahren bearbeitet. Bereits 2022 wurde ein Ermittlungsverfahren gegen den Staatsanwalt eingeleitet, das jedoch eingestellt wurde. Am 29. Oktober 2024 wurde er festgenommen, und im April 2025 begann der Prozess. Der 40-Jährige gestand 9 der 14 Taten. Ein 42 Jahre alter Boxtrainer aus Hannover wurde wegen Beihilfe zur Bestechung zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt, da er als Mittelsmann das Geld übergab, oft im Kampfsportstudio des 42-Jährigen, wo auch der Jurist Mitglied war. Keine der Taten betraf die Einfuhr von 16 Tonnen Kokain, die im Februar 2021 im Hamburger Hafen entdeckt wurden. Mitte Februar wurde bekannt, dass einer der Beschuldigten in dem Drogenverfahren in den Vereinigten Arabischen Emiraten festgenommen worden war, dem der verurteilte Staatsanwalt Informationen weitergegeben haben soll. Vor wenigen Tagen wurde zudem der Spediteur der Drogenbande im Revisionsprozess zu elfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem er den Hinweis gegeben hatte, dass der Staatsanwalt der gesuchte "Maulwurf" sein könnte.
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