Am 27.02.2026 fand in Hann. Münden die feierliche Veranstaltung der Polizeiakademie Niedersachsen zum 80-jährigen Gründungsjubiläum der Landespolizeischule Niedersachsen statt, an der rund 400 geladene Gäste teilnahmen. Das Polizeiorchester Niedersachsen sorgte für die musikalische Untermalung, wobei ein Flügel als symbolische Erinnerung an den historischen Bechstein-Flügel im Mittelpunkt stand, den der erste Leiter der Polizeischule nach dem Zweiten Weltkrieg, Otto Engelmann, einst beschaffte. Direktor Carsten Rose blickte auf die 80-jährige Geschichte der Bildungsarbeit in Niedersachsen zurück und betonte, dass es keinen "Stunde Null" gab, sondern einen demokratischen Aufbruch in einer zerstörten Kaserne unter britischer Besatzung. Rose hob hervor, dass die Polizei im Nationalsozialismus große Schuld auf sich geladen hatte, was bereits am Vortag in einem Vortrag des 100-jährigen Shoa-Überlebenden Dr. Leon Weintraub thematisiert wurde. Ausschlaggebend für die Neuausrichtung der Polizei war das Wirken von Persönlichkeiten wie Otto Engelmann, der sich den Werten eines freiheitlichen demokratischen Rechtsstaates und der Achtung der Menschenwürde verpflichtet sah und die Vorstellung einer Bürgerpolizei förderte. Die Studierendenband des Studienortes Hann. Münden setzte mit einem musikalischen Feuerwerk den Schlusspunkt der Veranstaltung.
Am 27.02.2026 fand in Hann. Münden die feierliche Veranstaltung der Polizeiakademie Niedersachsen zum 80-jährigen Gründungsjubiläum der Landespolizeischule Niedersachsen statt, an der rund 400 geladene Gäste teilnahmen. Das Polizeiorchester Niedersachsen sorgte für die musikalische Untermalung, wobei ein Flügel als symbolische Erinnerung an den historischen Bechstein-Flügel im Mittelpunkt stand, den der erste Leiter der Polizeischule nach dem Zweiten Weltkrieg, Otto Engelmann, einst beschaffte. Direktor Carsten Rose blickte auf die 80-jährige Geschichte der Bildungsarbeit in Niedersachsen zurück und betonte, dass es keinen "Stunde Null" gab, sondern einen demokratischen Aufbruch in einer zerstörten Kaserne unter britischer Besatzung. Rose hob hervor, dass die Polizei im Nationalsozialismus große Schuld auf sich geladen hatte, was bereits am Vortag in einem Vortrag des 100-jährigen Shoa-Überlebenden Dr. Leon Weintraub thematisiert wurde. Ausschlaggebend für die Neuausrichtung der Polizei war das Wirken von Persönlichkeiten wie Otto Engelmann, der sich den Werten eines freiheitlichen demokratischen Rechtsstaates und der Achtung der Menschenwürde verpflichtet sah und die Vorstellung einer Bürgerpolizei förderte. Die Studierendenband des Studienortes Hann. Münden setzte mit einem musikalischen Feuerwerk den Schlusspunkt der Veranstaltung.