Am 25.03.2026 durchsuchten rund 200 Beamte des Gemeinsamen Finanzermittlungszentrums (GFEZ) sowie des Hessischen Landeskriminalamtes und außerhessische Unterstützungskräfte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main 27 Objekte in Hessen, Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Es wurden Haftbefehle wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Betruges gegen vier Männer und eine Frau vollstreckt. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, Mitglieder einer bundesweit agierenden und auf die Begehung von sogenannten "Faksimile-Betrugstaten" spezialisierten Bande zu sein. Die Bande hat nach derzeitigem Stand seit dem Jahr 2022 mindestens 370 Geschädigte um eine Gesamtsumme von rund 11 Millionen Euro betrogen. Die Bande spiegelte den Geschädigten in der Regel vor, dass ein Käufer für ihre Bücher gefunden worden und dieser bereit sei, einen Kaufpreis in astronomischer Höhe zu bezahlen. Die Geschädigten wurden dazu veranlasst, Vorauszahlungen, wie etwa für Transport- und Versicherungskosten, an die Beschuldigten zu zahlen. Ein 36-jähriger Deutscher aus dem Raum Unterfranken wurde als Führungsfigur innerhalb der Bande identifiziert. Er soll einer Gruppe von "Vertriebspartnern" vorgestanden und diese bei den Betrugstaten angeleitet haben. Er wurde festgenommen, ebenso wie drei Männer im Alter zwischen 31 und 39 Jahren mit türkischer Staatsangehörigkeit, die ebenfalls aus Unterfranken stammen. Diese sollen als sogenannte "Vertriebspartner" in direktem Kontakt zu den Geschädigten gestanden haben. Eine 33-jährige deutsch-eritreische Beschuldigte wurde in Frankfurt am Main festgenommen. Ihr wird vorgeworfen, im Rahmen von "Callcenter"-Tätigkeiten Geschädigte kontaktiert zu haben. Es wurden 22 Arrestbeschlüsse über eine Gesamtschadenssumme von ca. 11 Millionen Euro vollstreckt. Ein Pkw Mercedes AMG im Wert von mehr als 200.000,- Euro wurde sichergestellt. Darüber hinaus konnten 50 Bankkonten und zwei Immobilien in Unterfranken gepfändet werden. Die Ermittlungen dauern.
Am 25.03.2026 durchsuchten rund 200 Beamte des Gemeinsamen Finanzermittlungszentrums (GFEZ) sowie des Hessischen Landeskriminalamtes und außerhessische Unterstützungskräfte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main 27 Objekte in Hessen, Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Es wurden Haftbefehle wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Betruges gegen vier Männer und eine Frau vollstreckt. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, Mitglieder einer bundesweit agierenden und auf die Begehung von sogenannten "Faksimile-Betrugstaten" spezialisierten Bande zu sein. Die Bande hat nach derzeitigem Stand seit dem Jahr 2022 mindestens 370 Geschädigte um eine Gesamtsumme von rund 11 Millionen Euro betrogen. Die Bande spiegelte den Geschädigten in der Regel vor, dass ein Käufer für ihre Bücher gefunden worden und dieser bereit sei, einen Kaufpreis in astronomischer Höhe zu bezahlen. Die Geschädigten wurden dazu veranlasst, Vorauszahlungen, wie etwa für Transport- und Versicherungskosten, an die Beschuldigten zu zahlen. Ein 36-jähriger Deutscher aus dem Raum Unterfranken wurde als Führungsfigur innerhalb der Bande identifiziert. Er soll einer Gruppe von "Vertriebspartnern" vorgestanden und diese bei den Betrugstaten angeleitet haben. Er wurde festgenommen, ebenso wie drei Männer im Alter zwischen 31 und 39 Jahren mit türkischer Staatsangehörigkeit, die ebenfalls aus Unterfranken stammen. Diese sollen als sogenannte "Vertriebspartner" in direktem Kontakt zu den Geschädigten gestanden haben. Eine 33-jährige deutsch-eritreische Beschuldigte wurde in Frankfurt am Main festgenommen. Ihr wird vorgeworfen, im Rahmen von "Callcenter"-Tätigkeiten Geschädigte kontaktiert zu haben. Es wurden 22 Arrestbeschlüsse über eine Gesamtschadenssumme von ca. 11 Millionen Euro vollstreckt. Ein Pkw Mercedes AMG im Wert von mehr als 200.000,- Euro wurde sichergestellt. Darüber hinaus konnten 50 Bankkonten und zwei Immobilien in Unterfranken gepfändet werden. Die Ermittlungen dauern.