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Am 24.02.2026 rollt nach dem Tod des mexikanischen Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes alias "El Mencho" eine Welle der Gewalt durch Mexiko. Anhänger des Drogenbosses errichten in mehreren Bundesstaaten Straßensperren und greifen Geschäfte und Banken an. Bei der Festnahme von "El Mencho" und den anschließenden Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und mutmaßlichen Mitgliedern des Drogenkartells Jalisco Nueva Generación (CJNG) kommen mindestens 74 Menschen ums Leben. Das Cártel de Jalisco Nueva Generación ist die derzeit wohl mächtigste kriminelle Organisation in Mexiko und ist in Drogenhandel, Schutzgelderpressung, Öl-Diebstahl und die Schleusung von Migranten verwickelt. Das Kartell funktioniert nach einem Franchise-Modell, das kleineren regionalen Gruppen erlaubt, die Marke CJNG zu nutzen. Nach Schätzungen des US-Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung hat das Kartell zwischen 15.000 und 20.000 Mitglieder. Die Kämpfer des CJNG gehen äußerst brutal vor und schossen bei Kämpfen mit Sicherheitskräften schon einmal einen Militärhubschrauber ab. Vor allem aber hat das Verbrechersyndikat Teile der Sicherheitsbehörden und der Politik infiltriert. Am Tag nach der Tötung des Drogenbosses herrschte in Mexiko eine angespannte Ruhe. 2019 ließ die Regierung einen Sohn des Chefs des Sinaloa-Kartells nach seiner Verhaftung sogar wieder laufen, weil die Mitglieder der Organisation in Sinaloa tagelang Straßen blockierten und Sicherheitskräfte attackierten. Die US-Regierung hat das Kartell Jalisco Nueva Generación als ausländische Terrororganisation eingestuft und hatte ein Kopfgeld von 15 Millionen US-Dollar (rund 12,7 Mio. Euro) auf "El Mencho" ausgesetzt. US-Präsident Donald Trump warf der mexikanischen Regierung zuletzt immer wieder vor, nicht genug gegen Drogenkartelle zu unternehmen, und brachte US-Einsätze gegen die kriminellen Banden in dem Nachbarland ins Spiel. Diesen Vorschlag wies Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum entschlossen zurück. Bei der Bekämpfung der Kartelle arbeiten die Sicherheitsbehörden der beiden Länder ohnehin eng zusammen. Auch bei dem Einsatz zur Festnahme von "El Mencho" stützten sich die mexikanischen Soldaten auf Geheimdienstinformationen aus den USA. An dem Einsatz waren allerdings nur mexikanische Sicherheitskräfte beteiligt. Angesichts der schweren Kämpfe wurden am Sonntag eine Reihe von Fußballspielen abgesagt. Das für Mittwoch angesetzte Freundschaftsspiel zwischen Mexiko und Island in Querétaro hingegen soll wie geplant stattfinden.
Am 24.02.2026 rollt nach dem Tod des mexikanischen Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes alias "El Mencho" eine Welle der Gewalt durch Mexiko. Anhänger des Drogenbosses errichten in mehreren Bundesstaaten Straßensperren und greifen Geschäfte und Banken an. Bei der Festnahme von "El Mencho" und den anschließenden Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und mutmaßlichen Mitgliedern des Drogenkartells Jalisco Nueva Generación (CJNG) kommen mindestens 74 Menschen ums Leben. Das Cártel de Jalisco Nueva Generación ist die derzeit wohl mächtigste kriminelle Organisation in Mexiko und ist in Drogenhandel, Schutzgelderpressung, Öl-Diebstahl und die Schleusung von Migranten verwickelt. Das Kartell funktioniert nach einem Franchise-Modell, das kleineren regionalen Gruppen erlaubt, die Marke CJNG zu nutzen. Nach Schätzungen des US-Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung hat das Kartell zwischen 15.000 und 20.000 Mitglieder. Die Kämpfer des CJNG gehen äußerst brutal vor und schossen bei Kämpfen mit Sicherheitskräften schon einmal einen Militärhubschrauber ab. Vor allem aber hat das Verbrechersyndikat Teile der Sicherheitsbehörden und der Politik infiltriert. Am Tag nach der Tötung des Drogenbosses herrschte in Mexiko eine angespannte Ruhe. 2019 ließ die Regierung einen Sohn des Chefs des Sinaloa-Kartells nach seiner Verhaftung sogar wieder laufen, weil die Mitglieder der Organisation in Sinaloa tagelang Straßen blockierten und Sicherheitskräfte attackierten. Die US-Regierung hat das Kartell Jalisco Nueva Generación als ausländische Terrororganisation eingestuft und hatte ein Kopfgeld von 15 Millionen US-Dollar (rund 12,7 Mio. Euro) auf "El Mencho" ausgesetzt. US-Präsident Donald Trump warf der mexikanischen Regierung zuletzt immer wieder vor, nicht genug gegen Drogenkartelle zu unternehmen, und brachte US-Einsätze gegen die kriminellen Banden in dem Nachbarland ins Spiel. Diesen Vorschlag wies Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum entschlossen zurück. Bei der Bekämpfung der Kartelle arbeiten die Sicherheitsbehörden der beiden Länder ohnehin eng zusammen. Auch bei dem Einsatz zur Festnahme von "El Mencho" stützten sich die mexikanischen Soldaten auf Geheimdienstinformationen aus den USA. An dem Einsatz waren allerdings nur mexikanische Sicherheitskräfte beteiligt. Angesichts der schweren Kämpfe wurden am Sonntag eine Reihe von Fußballspielen abgesagt. Das für Mittwoch angesetzte Freundschaftsspiel zwischen Mexiko und Island in Querétaro hingegen soll wie geplant stattfinden.
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