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Am 07.01.2025 wird berichtet, dass das Landgericht München I den seit über zwei Jahren laufenden Wirecard-Prozess beschleunigen will, welcher sich mit dem größten Wirtschaftsbetrug in Deutschland seit 1945 befasst. Der Vorsitzende Richter Markus Födisch und die vierte Strafkammer schlagen vor, sich auf die zehn wichtigsten Anklagevorwürfe zu beschränken. Laut Anklage erdichteten die Täter jahrelang Umsätze in Milliardenhöhe, um den eigentlich defizitären Zahlungsdienstleister über Wasser zu halten. Die Kammer will sich auf die Fälschung der Konzernabschlüsse für die Jahre 2016, 2017 und 2018, falsche Information des Kapitalmarkts, Untreue sowie Betrug der kreditgebenden Banken konzentrieren. Der Prozess gegen den früheren Wirecard-Vorstandschef Markus Braun und zwei weitere Manager des zusammengebrochenen Dax-Konzerns wurde um ein weiteres Jahr verlängert und 83 neue Verhandlungstage wurden angesetzt. Strittig ist die Frage der Täterschaft, wobei der seit viereinhalb Jahren in Untersuchungshaft sitzende Braun alle Vorwürfe zurückweist und eine Tätergruppe um den abgetauchten Ex-Vorstand Jan Marsalek und den Mitangeklagten Oliver Bellenhaus verantwortlich macht.
Am 07.01.2025 wird berichtet, dass das Landgericht München I den seit über zwei Jahren laufenden Wirecard-Prozess beschleunigen will, welcher sich mit dem größten Wirtschaftsbetrug in Deutschland seit 1945 befasst. Der Vorsitzende Richter Markus Födisch und die vierte Strafkammer schlagen vor, sich auf die zehn wichtigsten Anklagevorwürfe zu beschränken. Laut Anklage erdichteten die Täter jahrelang Umsätze in Milliardenhöhe, um den eigentlich defizitären Zahlungsdienstleister über Wasser zu halten. Die Kammer will sich auf die Fälschung der Konzernabschlüsse für die Jahre 2016, 2017 und 2018, falsche Information des Kapitalmarkts, Untreue sowie Betrug der kreditgebenden Banken konzentrieren. Der Prozess gegen den früheren Wirecard-Vorstandschef Markus Braun und zwei weitere Manager des zusammengebrochenen Dax-Konzerns wurde um ein weiteres Jahr verlängert und 83 neue Verhandlungstage wurden angesetzt. Strittig ist die Frage der Täterschaft, wobei der seit viereinhalb Jahren in Untersuchungshaft sitzende Braun alle Vorwürfe zurückweist und eine Tätergruppe um den abgetauchten Ex-Vorstand Jan Marsalek und den Mitangeklagten Oliver Bellenhaus verantwortlich macht.
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