Neue Spur im Mordfall nach 33 Jahren
Am 25.08.1990 wurde die damals 22-jährige Claudia Obermeier auf dem Heimweg von Röthenbach an der Pegnitz (Lkrs. Nürnberger Land) in das benachbarte Renzenhof von einem bis heute unbekannten Täter ermordet. 33 Jahre nach der Tat gibt es auf Grund moderner Analysemethoden eine neue Spur. Die Ermittlungskommission Flora bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Claudia Obermeier – damals Pächterin der Gaststätte "Floraheim" auf dem Gelände des Kleingärtnervereins Flora in Röthenbach an der Pegnitz - verbrachte den Abend des 24.08.1990 zusammen mit ihrem damaligen Ehemann sowie Bekannten auf dem zu der Zeit stattfindenden Blumenfest. Gegen zwei Uhr in der Nacht machte sie sich von der Gaststätte aus alleine auf den Weg nach Hause in das benachbarte Renzenhof. Doch hier kam sie nie an. Ein Spaziergänger fand in den Morgenstunden in einem Waldstück kurz vor Renzenhof einen weiblichen Leichnam auf – es handelte sich um Claudia Obermeier. Die damaligen Ermittlungen der Kriminalpolizei Schwabach ergaben, dass die 22-Jährige von einem unbekannten Täter erwürgt wurde. Bis heute konnte Claudias Mörder nie ermittelt werden. Mittels moderner Analysemethoden konnte so an einer am Tatort gesicherten Spur DNA-Material gewonnen werden. Der Abgleich in der DNA-Analysedatei beim Bundeskriminalamt führte die Ermittler nicht direkt zu einer Person. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Person, die für die DNA-Spur an Claudia Obermeier verantwortlich war, ebenfalls DNA-Material bei einem Einbruchsdiebstahl im Jahr 2012 hinterlassen hat. Am 07.05.2012 brachen bislang unbekannte Täter in einen Rohbau in der Blütenstraße in Nürnberg Mögeldorf ein. In dem Gebäude brachen die Täter mutmaßlich gezielt eine Eisentüre auf und entwendeten unter anderem diverse Werkzeuge sowie mehrere 16 Ampere Sicherungen aus einem Sicherungskasten. Eine an diesem Tatort aufgefundene Spur stimmte mit der DNA-Spur aus dem Jahr 1990 überein. Bei dem Einbruch wurden insbesondere folgende Gegenstände entwendet: Akku Bohrhammer der Marke Milwaukee, Modell F28HX - Akkuschrauber der Marke Milwaukee, Modell S18TXC- Akkuschrauber der Marke AEG, Modell BS18C- 16 Ampere Sicherungen der Marke Vynckier, P16A- Kabeltrommel 50 Meter der Marke Schill, Modell HT311. Die Ermittler wenden sich mit folgenden Fragen an die Bevölkerung: Wer kann heute noch Angaben zum Mordfall Claudia Obermeier aus dem Jahr 1990 machen? Wer kann Hinweise zum Einbruch in den Rohbau in der Blütenstraße im Mai 2012 machen? Wer hat oben genannte Werkzeuge, die Kabeltrommel oder die genannten Sicherungen im Zeitraum Mai bis Dezember 2012 erworben oder angeboten bekommen? Wem wurden Sicherungen des genannten Typs nach dem Einbruch (Mai bis Dezember 2012) im Raum Nürnberg zum Beispiel im Rahmen von Neu- oder Umbaumaßnahmen eingebaut? Die Kriminalpolizei wendet sich explizit auch an eventuelle Mittäter des Einbruchs aus dem Jahr 2012. Auf Grund von mittlerweile abgelaufenen Verjährungsfristen, hat ein (Mit-)Täter, der sich heute der Polizei offenbart, keine Strafe zu befürchten. Gleiches gilt für mögliche Anschlussdelikte wie zum Beispiel Hehlerei. Jeder Hinweis ist wichtig! #Mord
Am 25.08.1990 wurde die damals 22-jährige Claudia Obermeier auf dem Heimweg von Röthenbach an der Pegnitz (Lkrs. Nürnberger Land) in das benachbarte Renzenhof von einem bis heute unbekannten Täter ermordet. 33 Jahre nach der Tat gibt es auf Grund moderner Analysemethoden eine neue Spur. Die Ermittlungskommission Flora bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Claudia Obermeier – damals Pächterin der Gaststätte "Floraheim" auf dem Gelände des Kleingärtnervereins Flora in Röthenbach an der Pegnitz - verbrachte den Abend des 24.08.1990 zusammen mit ihrem damaligen Ehemann sowie Bekannten auf dem zu der Zeit stattfindenden Blumenfest. Gegen zwei Uhr in der Nacht machte sie sich von der Gaststätte aus alleine auf den Weg nach Hause in das benachbarte Renzenhof. Doch hier kam sie nie an. Ein Spaziergänger fand in den Morgenstunden in einem Waldstück kurz vor Renzenhof einen weiblichen Leichnam auf – es handelte sich um Claudia Obermeier. Die damaligen Ermittlungen der Kriminalpolizei Schwabach ergaben, dass die 22-Jährige von einem unbekannten Täter erwürgt wurde. Bis heute konnte Claudias Mörder nie ermittelt werden. Mittels moderner Analysemethoden konnte so an einer am Tatort gesicherten Spur DNA-Material gewonnen werden. Der Abgleich in der DNA-Analysedatei beim Bundeskriminalamt führte die Ermittler nicht direkt zu einer Person. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Person, die für die DNA-Spur an Claudia Obermeier verantwortlich war, ebenfalls DNA-Material bei einem Einbruchsdiebstahl im Jahr 2012 hinterlassen hat. Am 07.05.2012 brachen bislang unbekannte Täter in einen Rohbau in der Blütenstraße in Nürnberg Mögeldorf ein. In dem Gebäude brachen die Täter mutmaßlich gezielt eine Eisentüre auf und entwendeten unter anderem diverse Werkzeuge sowie mehrere 16 Ampere Sicherungen aus einem Sicherungskasten. Eine an diesem Tatort aufgefundene Spur stimmte mit der DNA-Spur aus dem Jahr 1990 überein. Bei dem Einbruch wurden insbesondere folgende Gegenstände entwendet: Akku Bohrhammer der Marke Milwaukee, Modell F28HX - Akkuschrauber der Marke Milwaukee, Modell S18TXC- Akkuschrauber der Marke AEG, Modell BS18C- 16 Ampere Sicherungen der Marke Vynckier, P16A- Kabeltrommel 50 Meter der Marke Schill, Modell HT311. Die Ermittler wenden sich mit folgenden Fragen an die Bevölkerung: Wer kann heute noch Angaben zum Mordfall Claudia Obermeier aus dem Jahr 1990 machen? Wer kann Hinweise zum Einbruch in den Rohbau in der Blütenstraße im Mai 2012 machen? Wer hat oben genannte Werkzeuge, die Kabeltrommel oder die genannten Sicherungen im Zeitraum Mai bis Dezember 2012 erworben oder angeboten bekommen? Wem wurden Sicherungen des genannten Typs nach dem Einbruch (Mai bis Dezember 2012) im Raum Nürnberg zum Beispiel im Rahmen von Neu- oder Umbaumaßnahmen eingebaut? Die Kriminalpolizei wendet sich explizit auch an eventuelle Mittäter des Einbruchs aus dem Jahr 2012. Auf Grund von mittlerweile abgelaufenen Verjährungsfristen, hat ein (Mit-)Täter, der sich heute der Polizei offenbart, keine Strafe zu befürchten. Gleiches gilt für mögliche Anschlussdelikte wie zum Beispiel Hehlerei. Jeder Hinweis ist wichtig! #Mord
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