Am 19.03.2026 um 12:35 Uhr führte der Zoll bundesweit Schwerpunktprüfungen gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung im Baugewerbe durch. Rund 3.200 Zöllner befragten auf Baustellen etwa 8.000 Arbeitnehmer und überprüften die Geschäftsunterlagen von über 300 Arbeitgebern. Ziel der Kontrollen war die Überprüfung der Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, des Mindestlohns sowie die Aufdeckung illegaler Beschäftigung, Scheinselbstständigkeit und Leistungsbetrugs. 38 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Aachen prüften in der Städteregion Aachen und dem Kreis Düren fast 40 Baustellen, befragten 157 Personen zu ihren Beschäftigungsverhältnissen und führten vor Ort 10 Geschäftsunterlagenprüfungen durch. Hierbei ergaben sich Anhaltspunkte für illegalen Aufenthalt, Ausländerbeschäftigung ohne Arbeitserlaubnis, Mindestlohnunterschreitung, Scheinselbstständigkeit, Leistungsmissbrauch sowie Vorenthalten und Veruntreuung von Sozialversicherungsabgaben. In neun Fällen leiteten die Zöllner Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts ein und übergaben die Personen den zuständigen Ausländerämtern. In fünf Fällen gibt es erste Hinweise, dass den Beschäftigten nicht der Mindestlohn gezahlt wird. Bei zehn angetroffenen Personen gibt es Anhaltspunkte, dass sie von ihren Arbeitgebern nicht korrekt zur Sozialversicherung gemeldet wurden. Bei den Befragungen gaben sechs von ihnen an, dass sie selbstständig sind. In zwei Fällen besteht der Verdacht des Leistungsmissbrauchs, sodass Sozialleistungen zu Unrecht bzw. in unzutreffender Höhe bezogen wurden. Da nicht alle Sachverhalte vor Ort geklärt werden konnten, schließen sich an die erfassten Angaben und Aussagen der Arbeitnehmer weitere Ermittlungen und Prüfungen an. Diese Prüfungen beinhalten die Verknüpfung, den Abgleich und die Analyse diverser Unterlagen, aus welchen Art, Umfang, Dauer und Entgelthöhe der Beschäftigungsverhältnisse hervorgehen bzw. geprüft werden können. Hierbei steht der Zoll in engem Informationsaustausch mit anderen Behörden und der Rentenversicherung.
Am 19.03.2026 um 12:35 Uhr führte der Zoll bundesweit Schwerpunktprüfungen gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung im Baugewerbe durch. Rund 3.200 Zöllner befragten auf Baustellen etwa 8.000 Arbeitnehmer und überprüften die Geschäftsunterlagen von über 300 Arbeitgebern. Ziel der Kontrollen war die Überprüfung der Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, des Mindestlohns sowie die Aufdeckung illegaler Beschäftigung, Scheinselbstständigkeit und Leistungsbetrugs. 38 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Aachen prüften in der Städteregion Aachen und dem Kreis Düren fast 40 Baustellen, befragten 157 Personen zu ihren Beschäftigungsverhältnissen und führten vor Ort 10 Geschäftsunterlagenprüfungen durch. Hierbei ergaben sich Anhaltspunkte für illegalen Aufenthalt, Ausländerbeschäftigung ohne Arbeitserlaubnis, Mindestlohnunterschreitung, Scheinselbstständigkeit, Leistungsmissbrauch sowie Vorenthalten und Veruntreuung von Sozialversicherungsabgaben. In neun Fällen leiteten die Zöllner Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts ein und übergaben die Personen den zuständigen Ausländerämtern. In fünf Fällen gibt es erste Hinweise, dass den Beschäftigten nicht der Mindestlohn gezahlt wird. Bei zehn angetroffenen Personen gibt es Anhaltspunkte, dass sie von ihren Arbeitgebern nicht korrekt zur Sozialversicherung gemeldet wurden. Bei den Befragungen gaben sechs von ihnen an, dass sie selbstständig sind. In zwei Fällen besteht der Verdacht des Leistungsmissbrauchs, sodass Sozialleistungen zu Unrecht bzw. in unzutreffender Höhe bezogen wurden. Da nicht alle Sachverhalte vor Ort geklärt werden konnten, schließen sich an die erfassten Angaben und Aussagen der Arbeitnehmer weitere Ermittlungen und Prüfungen an. Diese Prüfungen beinhalten die Verknüpfung, den Abgleich und die Analyse diverser Unterlagen, aus welchen Art, Umfang, Dauer und Entgelthöhe der Beschäftigungsverhältnisse hervorgehen bzw. geprüft werden können. Hierbei steht der Zoll in engem Informationsaustausch mit anderen Behörden und der Rentenversicherung.